19.06.2009
Diskussion
Debatte um das richtige Agenturmodell: Jetzt melden sich Marketingentscheider zu Wort
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19.06.2009
Was sagen die Marketingentscheider dazu? HORIZONT hat sich bei den Marketern umgehört. Die Kommentare von Andreas Peters (Maggi), André Schloemer (Telefónica O2), Lothar Weissenberger (Deutscher Sparkassen- und Giroverband), Andrea Schmidt (Unilever), Lothar Korn (Audi), Dino Damiano (Mazda) und Jochen Sengpiehl (Volkswagen) lesen Sie auf den folgenden Seiten.
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Ralf Becker sagte am 21.06.2009 um 14:29
CHANGE ist NOW - das verändert die Medienwelt!
Na, bravo - lange hat sie gehalten, die Festung der deutschen Medienindustrie. Bisher wurden Klassik und Web sauber getrennt, Nische war zu aufwändig und ohne Chance. Nun zwingt der Performance-Druck der Werbetreibenden zum Shift der Budgets auf die erfolgreichsten Kanäle, wie z.B. Spartensender und Web, und wenn es nur 5% sind ? das reicht! Der Domino-Effekt: das tut zum einen den etablierten Medien weh und zwingt zur Veränderung und gibt zweitens den neuen Medien massiv mehr Werbe-Geld in die Hand, wenn die etablierten Player zu langsam sind. Getriggert durch den Performance-Druck werden in der Nische und im Web ganz andere Geschäftsmodelle möglich! Das zeigt auch die Stude ?Fernsehen 2012? der MEDIARISE GmbH, siehe under http://www.mediarise.de
René Keller sagte am 22.06.2009 um 09:41
Das richtige Agenturmodell
Als u.a. ehemaliger Werbeleiter bei Henkel in Düsseldorf, also auf der Unternehmensseite, sowie "alter" Agenturmensch (u.a. bei McCann in Frankfurt mit dem gesamten Opel-Etat) verstehe ich die ganze Diskussion nicht. Es war schon immer so (und ich predige dies auch meinen Studenten), dass man nur dann sinnvolle Kommunikationsarbeit leisten kann, wenn man die "Probleme und Herausforderungen (des) Kunden..(versteht)..und zwar von der Forschung und Entwicklung über die Produktion bis hin zum Vertrieb" (Jochen Sengpiehl). Das war schon immer so und ich kenne dies mit vielen Kunden als Partner nicht anders. Das ist ja das tolle an unserem Beruf als Kommunikationsfachleute (auf der Agenturseite), dass man für viele verschiedene Branchen ein tiefes Verständnis gewinnt, woraus sich individuell sowie für den Kunden neue Perspektiven ergeben. So kann man auch gegebene "Grenzen" überschreiten und neue "kreative" Lösungen finden.Weitere Nachrichten aus Marketing vom 19.06.2009:
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