Textilhändler
06.03.2008
C&A attackiert mit Avanti massiv die Konkurrenz
Viele haben Avanti im Vorfeld in die Nähe der Textildiscounter Takko und Kik angesiedelt, andere sahen schon Ketten wie Orsay, Pimkie und New Yorker attackiert. Doch C&A schafft beides.
Am gestrigen Mittwoch hat C&A in der Augsburger Innenstadt ein Konzept vorgestellt, dass nicht nur den Billigheimern das Fürchten lehren wird, sondern auch und gerade den sogenannten Highstreet Anbietern, also Filialen, die in Bestlage mit hoher Kundenfrequenz und in angenehmer Atmosphäre aktuelle Mode anbieten.
Beworben wird Avanti zunächst in regionalen Medien, in Augsburg gibt es etwa eine Kooperation mit dem dortigen Radiosender Radio Fantasy. Anzeigen in der regionalen Tageszeitung sowie Promotionteams im orangefarbenen Avanti-Look sollen für weitere Aufmerksamkeit sorgen. Betreut wird der Auftritt von der C&A-Stammagentur Steinle Melches in Düsseldorf.
Nach Auskunft von Unternehmenssprecher Thorsten Rolfes soll diese Strategie auch bei der Eröffnung weiterer Standorte beibehalten werden - laut Seitz sollen in diesem Jahr noch mindestens 10 weitere folgen, darunter in der kommenden Woche in Gelsenkirchen, danach dann in Leipzig, Darmstadt und Essen, um eine "Testmatrix für das Konzept zu erhalten", wie Seitz sagt. Bei Erfolg in Deutschland ist eine weitere Expansion geplant, "das Avanti-Konzept ist auf Europa ausgelegt".
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