Limo-Streit
24.06.2008
Bionade produziert mit neuen Etiketten weiter
Turbulente Zeiten für Bionade: Das Unternehmen will sich gegen die vom Landgericht Düsseldorf verhängte einstweilige Verfügung zu Wehr setzten und Widerspruch einlegen.
Das Gericht hatte Bionade auf Betreiben einer Tochter der Nordmann-Gruppe - Macher des Konkurrenzprodukts Bios - per einstweiliger Verfügung verboten, mit dem Gehalt von Kalzium und Magnesium zu werben. Bei Bionade geht man allerdings nicht davon aus, dass sich die Verfügung auf eine Auslieferung der Produkte beziehe und einen Vertriebsstopp erwirken soll - "in dem Fall wäre der Streitwert von derzeit 150.000 Euro deutlich höher angesetzt worden", sagt Bionade-Chef Peter Kowalsky gegenüber HORIZONT.NET.
Etwaige Auswirkungen auf Auslieferung und Vertrieb kann Kowalsky derzeit nicht gebrauchen - der Handel ist ob der Preiserhöhung zum 1. Juli hin ohnehin nicht gut auf die Bionade-Macher zu sprechen. Der Abnahmepreis an den Handel steigt um 37 Prozent an. Den Endpreis bestimmt der Handel, er dürfte künftig zwischen 69 und 79 Cent - statt bisher 59 Cent - liegen. Die Preiserhöhung ist laut Kowalsky unerlässlich. Man müsse zunehmend mehr in die Marke Bionade investieren, um sich gegen Nachahmer zur verteidigen. Zudem lägen die Preise der Konkurrenzprodukte bereits deutlich über dem von Bionade.
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