Manipulation
21.07.2010
BP leistet sich mit manipuliertem Bild erneut PR-Patzer
Die Serie der PR-Pannen von BP im Umgang mit der Ölpest im Golf von Mexiko reißt nicht ab. Aktuell sorgt ein manipuliertes Bild aus dem Krisenzentrum des Mineralölkonzerns für Häme. Der Konzern entschuldigt sich mit der Erklärung, ein Mitarbeiter habe nur seine Photoshop-Kenntnisse unter Beweis stellen wollen.
Mittlerweile hat der Konzern auf seiner Website die Originalaufnahme veröffentlicht. Ein Sprecher räumte die Nachbearbeitung ein. Die dürftige Erklärung: Ein Fotograf des Konzerns habe lediglich seine Kenntisse in Bildbearbeitung unter Beweis stellen wollen.
BP hat im Umgang mit der größten Ölkatastrophe der USA in den vergangenen Wochen bereits mehrfach äußerst ungeschickt agiert. Die Palette der PR-Pannen reicht vom frühen Versuch, das Problem durch kommunikative Passivität klein zu halten über die unglücklichen Äußerungen von BP-Chef Tony Hayward ("Ich möchte mein Leben zurück") bis hin zu gekauften Suchbegriffen bei Google und Yahoo. dh
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