Audi investiert massiv ins US-Marketing
Der Ingolstädter Autobauer Audi will sich nicht länger mit schwachen Absatzzahlen auf dem US-Markt zufrieden geben. Die VW-Tochter lässt sich von der Bankenkrise nicht abschrecken und wird in den kommenden drei Jahren mehrere hundert Millionen Euro in ihr US-Marketing stecken - und den finanziellen Aufwand damit mehr als verdoppeln.
Dies kündigte der neue Marketing- und Vertriebsvorstand Peter Schwarzenbauer gegenüber dem "Handelsblatt" an.
Mit der Offensive will Schwarzenbauer, der zuvor das US-Geschäft von Porsche geleitet hat, die Verkäufe der Marke langfristig ankurbeln: In diesem Jahr soll Audi den Absatz des Vorjahres mit rund 100.000 Einheiten leicht übertreffen. Zukünftig gibt Schwarzenbauer für den US-Markt ein Absatzziel von 200.000 Fahrzeugen aus. jh
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