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15.07.2008

Handymarkt

von Marco Saal,
Ressortleiter HORIZONT.NET

Apple übertrifft mit dem iPhone alle Erwartungen


Der einstige Nischenanbieter Apple schickt sich an, mit dem iPhone doch noch den Massenmarkt zu erobern. Bereits am dritten Tag nach der Auslieferung hat sich das Multimediahandy iPhone 3G mehr als eine Million Mal verkauft. "Das iPhone 3G hatte einen überwältigenden Start", kommentiert Apple-Chef Steve Jobs die erste Zwischenbilanz.

 
"Beim ersten iPhone dauerte es 74 Tage, um eine Million Geräte zu verkaufen", so Jobs. Das neue iPhone 3G werde sich angesichts der großen Nachfrage daher zu einem weltweiten Verkaufsschlager entwickeln. Apple will in diesem Jahr eigenen Angaben zufolge zehn Millionen iPhones verkaufen. Branchen-Analysten halten auch einige Millionen mehr für realistisch.

iPhone 3G - der Spot

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zur Kampagne
Die zweite iPhone-Generation, die im Gegensatz zum ersten Modell auch mit einer schnellen Daten-Übermittlung via UMTS sowie GPS-Navigation ausgestattet ist, war am vergangenen Freitag in 21 Ländern auf den Markt gekommen. In Deutschland wurden nach Angaben von Exklusiv-Partner T-Mobile am ersten Tag 15.000 Geräte abgesetzt. "Diese Zahl macht uns sehr stolz. Sie liegt nicht nur über den ersten Verkaufszahlen des Vorgängermodells, sondern auch über unseren Erwartungen“, sagte Philipp Humm, Sprecher der Geschäftsführung und Geschäftsführer Vertrieb bei T-Mobile Deutschland.
 
Beworben wird das iPhone 3G mit einer klassischen Kampagne. Der Spot, der von TBWA entwickelt wurde, soll dem Vernehmen nach auch in Deutschland ausgestrahlt werden. Bereits bei der Einführung des ersten iPhones hat T-Mobile auf eigene Werbung verzichtet und auf den im Auftrag von Apple entwickelten TBWA-Spot zurückgegriffen.
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Leser-Kommentare zu diesem Artikel (1)
mucfloh sagte am 15.07.2008 um 15:06

hohe erwartungen - niedrige lagerstände zum start

einen scheinbaren "traumstart" hat das iphone 3g hingelegt - aber leider nur aus der sicht von pr-leuten und von schlagzeilen wie "iphone am ersten tag ausverkauft" und "kundenansturm sehr viel grösser als erwartet" dabei sollte alles besser laufen als zum start des ersten iphones: das personal geschulter, die preise moderater, weniger offene fragen - doch leider mangelt es schlicht und ergreifend an verfügbaren stückzahlen und sauberer interner kommunikation. konnten die t-punkte im letzten november jeden tag nahezu beliebig viele iphones verkaufen (denn diese lagen in grossen stückzahlen wie blei in den regalen), so waren die meisten läden der telekom schon am erstverkaufstag teilweise nach wenigen minuten ausverkauft. kein kunststück, wenn man nur eine handvoll geräte pro laden bekommen hatte - brancheninsider sprechen von nur etwa 5000 stück für alle t-punkte (!) in der erstlieferung. der rest der insgesamt 15.000 verteilt sich auf die hotlines bzw. onlinestores für privat- und geschäftskunden. wobei letztere je nach kundenbetreuer mal mehr und mal weniger ehrlich über den lieferstatus aufgeklärt wurden. der übrigens bei den privatkunden immer noch gar nicht funktioniert - weder online abrufbar noch via email zu erreichen - und die hotline macht einen zunehmend hilflosen eindruck. t-mobile ist offensichtlich das iphone 3g deutlich zu pessimistisch angegangen - und hat viel zu geringe stückzahlen geordert (extrem gegenüber dem ersten iphone - diese mussten am ende für 1euro + vertrag verramscht werden). das rächt sich nun: denn die nächsten lieferungen werden erst wieder für die übernächste woche (ende juli)erwartet. so wurde also auch der start der zweiten generation des iphones in deutschland vermasselt - schade!

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