22.10.2008
Hannover 96 und DFL weiter im Clinch
Fußball-Bundesligist Hannover 96 hat sein Vorhaben bekräftigt, notfalls auf gerichtlichem Wege gegen die 50+1-Regelung im deutschen Profi-Fußball anzukämpfen. Der Anstoß: Der Vorstand der Deutschen Fußball Liga (DFL) lehnt es ab, den Gesellschaftern eine Änderung der strittigen Regelung zu empfehlen. Zudem ärgert sich Hannover-Boss Martin Kind darüber, dass die entsprechende Pressemitteilung der DFL nicht mit dem Club abgestimmt wurde.
Die 50+1-Regel besagt, dass in Deutschland ein Verein die Mehrheit an einem Bundesligaclub halten muss - so soll allzu viel Einflussnahme von Investoren vermieden werden.
Der Club sieht in den Statuten eine rechtswidrige Einschränkung beim Ausschöpfen wirtschaftlicher Potenziale. Sollte der Ligaverband bei seiner Entscheidung bleiben, will Hannover 96 "ohne Zeitverlust" Klage einreichen. mh
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