Management
Peter Figge wird Vorstandschef von Jung von Matt
Diese Meldung dürfte einschlagen wie eine Bombe: Peter Figge, bislang CEO von Tribal DDB, wechselt zu Jung von Matt. Dort soll er ab Mitte kommenden Jahres Sprecher des Vorstands werden. Das bestätigt Co-Gründer Jean-Remy von Matt gegenüber HORIZONT.NET.
Figge, 44, übernimmt ein Amt, dass es in dieser Form bislang nicht gab. Er wird den Vorstand leiten, dem außer ihm die beiden Gründer Holger Jung und Jean-Remy von Matt sowie Karen Heumann und Ulrich Pallas angehören. Jung soll sich in Zukunft auf die Betreuung von Schlüsselkunden und den internationalen Ausbau der Agenturgruppe konzentrieren.
Zusammen mit seinem Partner von Matt dürfte er aber weiterhin die Geschicke der Agentur mitbestimmen - nicht zuletzt in ihrer Rolle als Hauptanteilseigner. Auch Figge wird im Zuge seines Wechsels Anteile an der Agentur erhalten. In welcher Höhe ist nicht bekannt.
"Sicher waren Holger Jung und ich die Besten, um Jung von Matt dorthin zu führen, wo die Agentur heute steht. Um sie von hier weiterzuentwickeln, gibt es jedoch keinen geeigneteren als Peter Figge, da er alle Erfahrungen mitbringt, die die Zukunft der Kommunikation fordert", sagt Co-Gründer von Matt. Und Jung ergänzt: "Wir kennen ihn schon sehr lange als Fachkollegen und trauen ihm inhaltlich wie menschlich alles zu, was den erfolgreichen Weg unserer damit auch in Zukunft inhabergeführten Agenturgruppe fortsetzt. Wir freuen uns sehr, unseren absoluten Wunschkandidaten für diese Herausforderung gewinnen zu können."Jean-Remy von Matt : Sicher waren Holger Jung und ich die Besten, um Jung von Matt dorthin zu führen, wo die Agentur heute steht. Um sie von hier weiterzuentwickeln, gibt es jedoch keinen geeigneteren als Peter Figge.
Bei Tribal DDB übernehmen die Geschäftsführer Peter Gravier, 41, und Hans Albers, 50, gemeinsam die Chefrolle. Sie werden unterstützt von den Geschäftsführern Tobias Clairmont, Martin Drust und Hartmut Kozok. Figge war seit Mai 2005 für Tribal DDB tätig. Davor arbeitete er als Geschäftsführer bei Proximity und Mitglied der Geschäftsleitung von KNSK - wie DDB alles Agenturen aus der Omnicom-Gruppe. mam
- Agenturen 10. November 2009: Neue Ära bei Jung von Matt: Warum Peter Figge eine gute Wahl ist
- Digital 1. Juli 2009: Peter Figge: "Internet bietet alles, was Marken brauchen"
- Medien 17. Dezember 2008: HORIZONT Award 2008 geht an Reinhard Zinkann, Peter Figge und Anke Schäferkordt
Herr
Der beste Mann. Mit Abstand. Eine Agentur, die gute Stories erzählen kann, bekommt jemand, der genau weiss, wie man sie unter die Leute bringt. Kluger Plan.Peter Figge
Glückwunsch an Jung von Matt. Peter Figge ist die Traumbesetzung: Klugheit, Zukunft und menschliche Größe.Verlust und Gewinn
Was für ein Verlust für Tribal. Ein großartiger Manager und Mensch geht. Man kann gespannt sein, was die Zukunft bringt - für beide Agenturen.Das tut nicht weh.
Jeder ist ersetzbar. So schlimm kann es wohl nicht sein. Solange Kröger und Kassaei bei DDB sind, passiert eh nichts.Das tut nicht weh.
Jeder ist ersetzbar. Daher ist das nicht so schlimm. Solange Kroeger und Kassaei da sind, passiert nichts schlimmes.Und was passiert mit Tribal DDB...?
Sicherlich ist Peter Figge der richtige Mann, um die leicht angestaubte Promi-Agentur auf den Weg in die Zukunft zu bringen. Aber: Was passiert mit Tribal DDB? Es ist anzunehmen, daß sich die verbleibenen Führungskräfte um die offenen Posten sgtreiten werden und es ist zudem auch davon auszugehen, daß einige Key-Mitarbeiter den Ruf Peter Figges folgen werden...Adieu, heile Tribal DDB-Welt?JvM wird zu S&J
Nach Peter Kabel, Paulus Neef kommt nun also Peter Figge. Die verzweifelten schon fast hilflosen Versuche JvM als Full-Service Agentur zu positionieren werden auch diesmal scheitern. JvM ist und bleibt eine Werbebuzze für TV und Print that´s it. Peter Figge ist ein ausgesprochener Internet und CRM Spezialist und wird es in der Welt der Klassik mit den beiden Alten sehr schwer haben. Die letzten 5 Jahre von S&J haben auch so angefangen bei aktuell bei JvM. Ein unzufriedener Kunden Mercedes-Benz, schlechte Stimmung unter der Belegschaft, Führung nach Gutsherrenart, krampfhafte Diversifizierung in andere Disziplienen, hoher Lebensstandard der Eigentümer, kein Biss mehr eben. Ich gebe JvM max. noch 3-4 Jahre, dann ist schicht im Werbehimmel. Viel Glück Peter Figge!Die Aktie halten!
Es ist eine Wonne, diese einst so stolzen Werber vor sich herzutreiben, wie es die einst siegreichen berittenen Kosaken mit den Frauen und Kindern ihrer Feinde taten. Für uns Marketer ist das Internet ein Segen, weil es die Klassik abwertet und die Preise in den Keller treibt. In Wahrheit hat Werbung im Internet keine Zukunft, weil sie mit ihren langen Entstehungszyklen zu langsam ist, zu teuer, und weil sie nicht mithalten kann mit einem gigantischen Heer von Usern, das ständig dazulernt und das immer bessere Kreationen kostenlos ins Netz stellt, die dazu noch authentischer sind. Das Internet ist selbst ein großer Spot, der ab und zu mit Inhalten durchbrochen wird. Es ist eine Scheinwelt, die die Scheinwelt der Werbung überflüssig macht. Hier kann jeder Einzelne in etwas hineintauchen, was er selbst geschaffen hat. Hier gilt für Werbungtreibende in Zukunft: "Don´t call us, we call you!" Jung von Matt hätte vor drei Jahren verkaufen sollen. Jetzt heißt es durchhalten. Fühlen, dass die Werbung als intelligenter Produkt- oder Dienstleistungserklärer nicht zu ersetzen ist, dass die klassischen Medien wieder an Bedeutung gewinnen werden, weil die Menschen weiterhin berieselt werden wollen. Seinem Stil treu bleiben. Die Aktie halten. Keine Meuterei an Bord auslösen. Peter Figge behutsam integrieren.Weitere Nachrichten aus Leute vom 10.11.2009:
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