Abschied
10.07.2008
Frankfurter Rundschau: Geschäftsführer Volz muss gehen
Nach 40 Jahren verlässt Geschäftsführer Hans-Peter Volz die "Frankfurter Rundschau" (FR). Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, sei die Entscheidung "in gegenseitigem Einvernehmen" gefallen. In dem Beitrag heißt es weiter, dass der "Rauswurf" still und heimlich über die Bühne gehen und die Öffentlichkeit nicht informiert werden sollte. Auf Anfrage von HORIZONT.net bestätigte Cornelia Seinsche, Leiterin Unternehmenskommunikation des "FR"-Mehrheitseigners M. DuMont Schauberg den Weggang. "Hans-Peter Volz ist nicht mehr Geschäftsführer." Nähere Angaben wollte sie jedoch nicht machen. Die "FR" wird künftig von den beiden verbliebenen Geschäftsführern Sönke Reimers und Karlheinz Kroke geleitet.
Zuletzt sorgte die Zeitung wegen eines Warnstreiks in Druckereien und Verlag für Schlagzeilen. Die Gewerkschaft Ver.di hatte die knapp 700 Beschäftigten zum Warnstreik aufgerufen. Damit solle der Druck auf die Geschäftsführung erhöht werden, über einen Sozialtarifvertrag zu verhandeln. Der Vertrag soll die tariflichen Standards für die Beschäftigten sichern, die von Ausgliederungen betroffen sind. Die seit 2006 mehrheitlich zum Verlag M. DuMont Schauberg gehörende Zeitung will ihre technische Redaktion sowie Fotografen und Info-Grafik in eine GmbH auslagern.
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