Management
02.07.2009
Bert Klingsporn verlässt Ogilvy
Die deutsche Ogilvy-Gruppe verliert den Kopf ihrer Strategie- und Unternehmensberatung Ogilvy Brains. Geschäftsführer Bert Klingsporn, 48, hat das Unternehmen verlassen und hat sich zum 1. Juli als Unternehmensberater für Marketing- und Vertriebsstrategie selbstständig gemacht.
In dieser Funktion wird Klingsporn seinem bisherigen Arbeitgeber, für den er fast zehn Jahre tätig war, als Consultant zur Verfügung stehen - nicht zuletzt bei internationalen Aufgaben. "Wir sind sehr froh, dass wir weiterhin auf seine Expertise bauen können", erklärt Gruppenchef Thomas Strerath. Klingsporn selbst erklärt, es sei schon länger sein Wunsch gewesen, sich selbstständig zu machen.
Wie das Angebot von Ogilvy Brains künftig aussieht, ist noch unklar. Offenbar ist geplant, die Marke stärker als Unternehmensberatung zu positionieren. Dass die dafür nötigen Investitionen noch in diesem Jahr getätigt werden können, ist aber unwahrscheinlich. Insofern ist wohl erst im kommenden Jahr mit einer endgültigen Entscheidung über die Zukunft der Firma zu rechnen.
Auch Ogilvy ist von der Finanz- und Wirtschaftskrise betroffen und musste zuletzt Mitarbeiter entlassen, einige davon bei Ogilvy Brains. Das dort verbliebene Team von 14 Festangestllten soll aber bestehen bleiben. Die Geschäftsführung von Ogilvy Brains haben CEO Strerath und Finanzchef Helmut Hechler übernommen. Inhaltlich kümmern sich vor allem Planning-Chef Poser und Larissa Pohl (Head of Brand Consulting) um Kunden und Mitarbeiter. mam
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