25.06.2009
Digitales Marketing trotzt der Krise
Digitale Werbung erlebt trotz vielfach zusammengestrichener Werbebudgets in Unternehmen deutliche Zustimmung und dürfte im Laufe des Jahres eher höhere Etats erhalten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage des Internetdienstleisters Sapient, München, unter 100 deutschen Top-Marketingentscheidern.
Danach erwarten 18,6 Prozent der befragten Marketer, dass das Budget für digitales Marketing 2009 weiter steigen wird. 63,9 Prozent gehen von einer gleichbleibenden Etathöhe aus. 17,5 Prozent erwarten sinkende Budgets. Knapp die Hälfte der Befragten glaubt zudem, dass in der momentanen wirtschaftlichen Situation neue Medien und Social Media Kanäle einen größeren Fokus innerhalb der Interactive Marketing-Strategie einnehmen werden. Nur etwa jeder Dritte widerspricht dieser Einschätzung.
Allerdings bezeichnet es eine Mehrheit als schwierig, innerhalb des Unternehmens Zustimmung für Social Media Kampagnen zu erhalten. Um das Budget im Digitalbereich zu rechtfertigen, werde es nach mehrheitlicher Meinung deshalb wichtiger, die Effektivität solcher Kampagnen zu messen.
„Es überrascht nicht, dass Investitionen in digitale Medien und New Media-Programme aufgrund der gegenwärtigen Wirtschaftslage bei vielen Marketern eine immer zentralere Bedeutung erhalten und dabei traditionelle Medien hinter sich lassen. Die passende Strategie und eine verlässliche Validierung dieser Investitionen sind wichtiger denn je", kommentiert Markus Spiller, Group Account Director Continental Europe von Sapient Interactive, das Ergebnis.
Trotz der zunehmenden Bedeutung von Social Media Marketing vertrauen die Marketer noch immer bevorzugt auf E-Mail-Marketing (54,2 Prozent), gefolgt von Search-Marketing (38,5 Prozent), digitaler Werbung (32,3 Prozent) und Community-Marketing (25 Prozent). ork
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