09.05.2008
Klickzahlen
IVW Online: MyVideo verliert / Rekordzahlen für HORIZONT.NET
Der Frühling bringt dem Online-Geschäft wenig Erfreuliches. Laut der April-Auswertung der IVW müssen zahlreiche Websites Verluste hinnehmen. Das größte Minus unter den Top 20 erleidet MyVideo.de.
Die Plattform erreicht nur noch 622 Millionen Page Impressions (PIs), was ein Rückgang von 16 Prozent gegenüber dem Vormonat bedeutet. Der klare Gewinner im April ist das Sportnachrichten-Portal Sport1.de. Die Website steigerte sich gegenüber dem Vormonat um 36,4 Prozent auf 251 Millionen PIs.
SchülerVZ behauptet im April trotz leichter Verluste mit 6 Milliarden Page Impressions (PIs) seine Spitzenposition im Ranking. Im Vormonat hat das Social Network erstmals seinen großen Bruder StudiVZ an der Spitze abgelöst. Die Studentencommunity belegt Platz 2 (5,6 Milliarden PIs), gefolgt vom Content-Angebot von T-Online (2,9 Milliarden PIs). Oberhalb der Milliarden-Grenze liegen Lokalisten.de und Yahoo auf den Folgeplätzen.
Bei den Nachrichtenportalen hat wieder einmal Spiegel Online die Nase vorn (527 Millionen PIs), weit vor Stern.de (154 Millionen PIs) und Focus Online (122 Millionen PIs).
Unter den überregionalen Tageszeitungen kann Welt Online trotz leichter Verluste von 8 Prozent seine Position vor Sueddeutsche.de und FAZ.net behaupten.
Sehr gut entwickelt hat sich auch HORIZONT.NET. Die Page-Impressions legten im April gegenüber dem Vormonat um 28 Prozent auf 2,16 Millionen zu. Die Visits stiegen ebenfalls deutlich auf 488.000 an.
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Bayern München führt bei Twitter
Beim Microblogging-Dienst Twitter sind auch bereits einige Bundesliga-Vereine mit einem Twitter-Account vertreten. Bayern München belegt dabei den Spitzenplatz mit den meisten Followern (Fans) aller Bundesliga-Clubs. Auf Platz 2 folgt Hannover 96 vor Schalke 04. Die Bundesliga-Mannschaften twittern aber in der Regel nicht selbst. Stattdessen twittern die Fans unter dem Logo ihres Clubs.
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HORIZONT 36/2008 vom 04.09.2008
Das Top-Thema der Woche: Boris Schramm, Managing Director bei Group M und damit einer der einflussreichsten Mediaplaner der Republik, geht auf Konfrontationskurs zu Verlagen, die mit Pocketausgaben, Bundles und anderen Maßnahmen gegen den allgemeinen Auflagenrückgang ankämpfen.
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