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iPad mit Abos verkaufen: Apple verbietet Verlagen das Kombi-Paket



Hans-Joachim Fuhrmann 

Hans-Joachim Fuhrmann

Apple schränkt das Geschäft der Verlage mit dem Tablet-PC
iPad weiter ein. So wollten mehrere Printhäuser, die bereits iPad-Varianten ihrer Titel anbieten, das Gerät in Kombination mit Abonnements verkaufen. Bereits vor einigen Wochen hat Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender von Axel Springer, dies in einem Interview angekündigt. Die "Frankfurter Rundschau" plante ebenfalls ein solches Paket. Dieses Vorhaben hat Apple nun unterbunden.
 
"Wir hatten eine klare Zusage von Apple, dass die Verlage solle Pakete anbieten können", zitiert das Nachrichtenmagazin "Focus" Hans-Joachim Fuhrmann vom Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger. Diese Erlaubnis habe das Unternehmen nun ohne Begründung zurückgenommen. Zu Details wolle sich Apple nicht äußern.
Ohnehin ist der Gerätehersteller bei den Verlagshäusern umstritten. Zwar bietet das Unternehmen den Medienunternehmen durch das iPad eine neue Plattform für ihr Marken. Allerdings gibt Apple klare Restriktionen für den Vertrieb, die Inhalte und die Werbevermarktung vor. Um die starke Stellung des Herstellers zu mildern, suchen die Verlags derzeit nach alternativen Tablet-PCs für die Verbreitung ihrer Angebote. bn
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