11.02.2008
Yahoo schickt Microsoft in die Wüste
Der Portal- und Suchanbieter Yahoo hat das milliardenschwere Übernahmeangebot des Softwareriesen Microsoft offiziell abgelehnt. Nach Auffassung der Yahoo-Führung um CEO Jerry Yang wird das im kalifornischen Sunnyvale ansässige Internetunternehmen von Microsoft deutlich zu niedrig bewertet.
Diese Einschätzung überrascht. Einige Analysten hatten die Kaufofferte von Microsoft nach deren Bekanntgabe als zu hoch bewertet. Das Unternehmen hatte Anfang Februar 31 Dollar je Yahoo-Aktie geboten. Das entspricht einem Gesamtwert von umgerechnet 30 Milliarden Euro.
Marktbeobachter halten es angesichts der prall gefüllten Kriegskasse von Microsoft nun aber für denkbar, dass der Konzern sein Angebot aufstockt. Vor allem die strategische Bedeutung des Yahoo-Kaufs könnte die Microsoft-Führung dazu veranlassen, den Preisforderungen des Yahoo-Managements entgegenzukommen. Mit dem Kauf will Microsoft die Übermacht des Rivalen Google bei der Online-Suche und der Internet-Werbung brechen.
Laut Medienberichten prüft Yahoo nun, eine Fusion mit AOL anzustreben. Auch Kooperationen mit Google oder Disney werden von Yahoo offenbar geprüft.
- Klartext 4. Februar 2008: Warum sich Steve Ballmer verspekulieren wird
- Digital 4. Februar 2008: Yahoo sucht Alternativen zu Microsoft
- Digital 1. Februar 2008: 44-Milliarden-Dollar-Deal: Microsoft greift nach Yahoo
- Charts 7. Februar 2008: Die reichweitenstärksten Online-Anbieter der Welt
Weitere Nachrichten aus Digital vom 11.02.2008:
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Bayern München führt bei Twitter
Beim Microblogging-Dienst Twitter sind auch bereits einige Bundesliga-Vereine mit einem Twitter-Account vertreten. Bayern München belegt dabei den Spitzenplatz mit den meisten Followern (Fans) aller Bundesliga-Clubs. Auf Platz 2 folgt Hannover 96 vor Schalke 04. Die Bundesliga-Mannschaften twittern aber in der Regel nicht selbst. Stattdessen twittern die Fans unter dem Logo ihres Clubs.
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