16.02.2009
Business-Portal
Xing stoppt umstrittenes Online-Spiel
Nach heftigen Protesten hat das Business-Network Xing ein nur viral beworbenes Online-Spiel wieder vom Netz genommen. Auf der inzwischen zu Xing umgeleiteten Website savethesacked.com mussten die Nutzer Menschen retten, die angesichts von Wirtschaftskrise und Jobverlust vom Hochhaus springen. Figuren konnten gerettet werden, wenn die Spieler sie mit einem Xing-Fallschirm ausstatteten.
Die Website, die vor knapp vier Wochen lanciert wurde, löste in den vergangenen 24 Stunden erhebliche Proteste aus. Unter anderem bei Mikrobloggoing-Dienst Twitter formierte sich der Protest. „Geschmacklos“ urteilte dort eine lautstarke Mehrheit.
Ralph Delzepich sagte am 16.02.2009 um 19:22
Herr
Dass Herr Vespermann von Metaphern spricht, die eine gewisse Anzahl von Benutzern in dieser "Aktion" nicht versteht, finde ich unverschämt.
Premium sagte am 16.02.2009 um 19:56
Frau
Ne klar, die XING Mitglieder sind alle nicht intelligent genug, um das XING Spiel zu verstehen. Wie ein Mitarbeiter für PR sich so ungeschickt äussern kann, kann ich genauso wenig nachvollziehen, wie das geschmacklose Spiel. Bedenkt man, dass derzeit viele um ihre Jobs bangen oder sie schon verloren haben, Existenzen auf dem Spiel stehen, kann man nur verständnislos den Kopf über diese XING Entgleisung schütteln.
Makromania sagte am 17.02.2009 um 09:19
Hä?
"Die in dem Spiel eingesetzten ?Metaphern? seien offenbar nicht von allen allen Nutzern verstanden worden." Wie arrogant ist das denn? Wieso kann xing nicht einfach zugeben, dass das Spiel total grenzwertig war?
KA sagte am 17.02.2009 um 11:15
Vielleicht
bietet man Hr. Vespermann auch mal einen tollen XING-Fallschirm an... Wo bitte ist das den überhaupt so toll viral "beworben" worden?
KA sagte am 17.02.2009 um 11:19
Und nun
Klasse Text: "Das (Gewinn-) Spiel ?savethesacked? hat bei einigen Internet-Nutzern zu negativen Assoziationen geführt. Deshalb haben wir uns dazu entschlossen, das Spiel offline zu nehmen." Dann spielen die das jetzt bei XING weiter "offline", oder wie?
Thomas Klein sagte am 18.02.2009 um 17:36
Viel Lärm um fast nichts
Die einen nehmen es mit Humor, die anderen nicht. Es gibt eben Unterschiede zwischen einem Land, das Fastnacht als die absolut Krönung aller Gaudi versteht, und, äh ... eigentlich allen anderen. ;-)
Jürgen Wagner sagte am 19.02.2009 um 18:24
Metaphern verstehen?
Nun, die Metapher(n) sind ja wohl verstanden worden, es geht doch hier eher um die Tragweite der Metapher, die nicht zu Unrecht ein etwas säuerliches Gefühl hinterlässt. Zu streiten wäre, ob wir tatsächlich eine PC Kultur brauchen, die einen hysterischen Aufschrei elephantös in's Netz bläst, wo Ignoranz aufgrund des Niveaus angebrachter gewesen wäre.
Horst sagte am 19.02.2009 um 23:39
kommt mal runter...
dass ein soziales netzwerk bei einer krise sehr hilfreich ist zweifelt hoffentlich niemand an. xing ist ein wie auch immer geartetes soziales netz und kann dementsprechend hilfreich sein. aber es ist völlig egal, ob's jetzt geschmacklos ist oder die masse die pointe nicht versteht. der werbeeffekt ist da. so oder so. herr bohlen machts vor.
Willi sagte am 20.02.2009 um 13:15
Lockerheit
Wenn Xing einerseits flapsige Werbung macht, andererseits aber flapsige Bemerkungen über Xing in Xing mit Ausschlußdrohungen belohnt, dann stimmt da irgendetwas nicht. Mir wäre es lieber gewesen, sie hätten das Spiel online gelassen, wären im xinginternen Kundenumgang dafür ein bißchen lockerer geworden.... Die verstehen nämlich 1. selbst definitiv keinen Spaß und sind 2. nicht in der Lage, mit Kundenbeschwerden befriedigend umzugehen.Weitere Nachrichten aus Digital vom 16.02.2009:
Pro Sieben Sat 1 baut Videoportale um
Twitter öffnet sich für die Marktforschung
Bitkom erwartet Boom bei UMTS-Anschlüssen
BippesBrandão relauncht Website von Aareon
Zeitjung.de will Zoomer vergessen machen
Nachrichten
HORIZONT auf Facebook
Leserfavoriten
Neueste Leserkommentare
TV: Gothaer Privathaftpflicht Plus
ich: Neuen TV-Spot von Gothaer
Nachrichten: Kommentar: Warum die deutsche Werbewirtschaft dringend einen eigenen Super Bowl braucht
Quixen: Super Bowl
TV: BMW Active-E
Corinna: Fake
HORIZONTJobs
Aktuelle Etats
- 16. Januar 2012 HTC, HKS13
- 19. Januar 2012 Mobilcom-Debitel, Grabarz & Partner
- 18. Januar 2012 Lorenz, Starcom
Off the record
Facebook: Die ausgelutschte Privatsphäre
Facebook tritt dem Branchenverband Bitkom bei, eine App namens Lollipop zeigt als Halloween-Scherz wie unsere Daten ausgelutscht wreden können. Eine gute Gelegenheit für eine Timeline, die das Schwinden der Privatsphäre bei Facebook aufzeigt. weiterlesen
Off-the-Record als RSS-Feed
Facebook tritt dem Branchenverband Bitkom bei, eine App namens Lollipop zeigt als Halloween-Scherz wie unsere Daten ausgelutscht wreden können. Eine gute Gelegenheit für eine Timeline, die das Schwinden der Privatsphäre bei Facebook aufzeigt. weiterlesen
Off-the-Record als RSS-Feed
News-Archiv












