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Vivendi-Etat: Drei Agenturen kämpfen um Entertainmentportal Zaoza


Das von Vivendi Mobile Entertainment (VME) gegründete und nun in der Betaphase laufende Online- und Mobileportal Zaoza wird im letzten Quartal 2008 auch im deutschen Markt an den Start gehen. In Frankreich sind bisher 100.000 Nutzer registriert.
 
Mit dem Abodienst will der Medienkonzern die Zielgruppe der 15- bis 35-Jährigen erreichen. Dazu verbindet Zaoza Community-Elemente mit Inhalten wie Musik, Videos und Spielen. Das innerhalb eines Jahres entwickelte Portal setzt sowohl auf Vivendi-Content und Inhalte zahlreicher anderer Anbieter.
Einer der Grundgedanken von Zaoza ist, dass die User einfach auf die Dateien zugreifen können, unabhängig davon, ob es sich um Inhalte aus der Mobile- oder Netzwelt handelt. Auch nach Verlassen des Portals, welches hierzulande wohl zu einem Abopreis von monatlich 5 Euro angeboten werden wird, verbleiben die Nutzungsrechte beim ehemaligen Kunden.
 
Mit einer Teilen-Funktion bezieht sich Zaoza auf das Tauschen und Teilen mit Freunden in der realen Welt. Man kann bis zu fünf Freunden Fotos, Videos oder Sounds weiterleiten, die sie dann nutzen können. Als Spezialist für den deutschen Markt sowie Zentral- und Osteuropa hat VME den Medienprofi und Ex-Universal-Mann Stefan Schulz als Executive Vice President engagiert. Der Etat für die hiesige Kampagne ist noch nicht vergeben. Gegenüber HORIZONT.NET bestätigt Schulz, dass derzeit drei große Agenturen in der engeren Wahl sind.
 
Für die Kommunikation im Mutterland setzte Zaoza auf virale Spots im Web, in denen ein schusseliger und sympathischer Magier wurschtelte sowie eine TV-Kampagne. Kreativagentur war Buzzman in Paris. Die Mediaplanung lag bei Aegis beziehungsweise Carat, ebenfalls in Paris. Mehr zum Thema in der heute erscheinenden HORIZONT 9/2008. tk
 

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