Webauftritt
Vanityfair.de wird zur reinen Bilder-Plattform
„Vanity Fair" speckt sein Online-Angebot deutlich ab. Statt der heutigen Mischung aus redaktionellen Beiträgen, Videos und Fotostrecken, gibt es künftig unter http://www.vanityfair.de/miki vor allem Fotos mit knappen Bildunterschriften. Interaktive Elemente wie Kommentarfunktionen, Verlinkungen und Videos sind aber weiterhin möglich. Seit der Einstellung des Magazins im Februar 2009 war Vanityfair.de bislang als eigenständiger Onlineauftritt fortgeführt worden.
In den vergangenen Monaten hat Condé Net, das Schwesterunternehmen von Condé Nast im Internet, verschiedene Modelle für eine eigenständige Fortführung von „Vanity Fair" als reine Onlinemarke geprüft. „Ein tragfähiges Konzept hätte einen umfangreichen Relaunch und Investitionen erfordert, die in der aktuellen Marktsituation nicht sinnvoll erschienen", heißt es beim Verlag.
Durch die Umstellung sollen Ressourcen geschont werden, die nun „stärker auf die Betreuung und Weiterentwicklung der anderen Online-Marken sowie auf das neue E-Commerce-Portal Style.de konzentriert werden können".Marc Hoenke: Vanity Fair ist eine etablierte Marke, die auch als reines Online-Angebot eine hohe Zugkraft hat.
Auf Vanityfair.de sind daher ab der ersten August-Woche jeden Donnerstag die „Bilder der Woche" zu finden. Die Bilder werden mit einer Web-Publishing-Technologie erstellt (Miki), die die Hochglanzoptik auch im Netz transportieren soll. Am Ende des Jahres sollen die Wochenrückblicke zu einer bildstarken Jahressrückschau zusammengefügt werden. Dadurch will Condé Net die Website für Werbekunden attraktiv halten.
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