03.08.2006
US-Marketer verlagern Online-Budgets auf Social-Network-Sites
Im Kampf um Online-Werbegelder können in den USA derzeit Social-Network-Sites deutlich Boden gutmachen. Wie aus einer aktuellen Studie des Internet-Marktforschungsunternehmens E-Marketer mit Sitz in New York hervorgeht, werden private Kontaktbörsen und Communities wie Myspace.com, Friendster.com oder Facebook.com im Mediaplan vieler US-Markenartikler massiv an Bedeutung gewinnen.
Laut Studie werden die Ausgaben für Onlinewerbung auf Social-Network-Angeboten in diesem Jahr auf 280 Millionen US-Dollar anwachsen. Damit bleibt der Anteil der Kategorie an dem auf 16,7 Milliarden US-Dollar geschätzten Online-Werbekuchen zwar noch überschaubar. Angesichts der rapide ansteigenden Nutzerzahlen gehen die Analysten von E-Marketer allerdings davon aus, dass die Werbeeinnahmen der Social-Network-Sites bis zum Jahr 2010 rapide auf 1,8 Milliarden US-Dollar anwachsen werden. Damit würde der Anteil der Kontakt-Portale an den Online-Spendings von derzeit 1,7 Prozent auf dann 6,3 Prozent klettern.
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