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Studie: Web 2.0-Geschäftsmodelle haben noch relativ hohe Risiken


. Die Studie untersucht neue Geschäftsmöglichkeiten 

. Die Studie untersucht neue Geschäftsmöglichkeiten

Bislang wird die personalisierte Ansprache im Netz nicht angemessen kapitalisiert. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Medien und Marken im Web 2.0 - Erlösmodelle für Medien in der digitalen Welt", die von Ernst & Young und Hubert Burda Media durchgeführt wurde und im Rahmen der Medientage München vorgestellt wird. „Es fehlen akzeptierte Standards, also eine gültige Währung", bemängelt Gerhard Müller, Partner und Head of Technology, Media & Entertainment, Telecommunications Germany bei Ernst & Young.
 
Für die Untersuchung wurden 18 Führungskräfte aus der Medienwirtschaft und Markenartikelindustrie befragt. Übereinstimmend betonen die meisten, dass die bisher verfolgten Erlöswege bei Weitem nicht den Umsatzgrößen klassischer, überwiegend reichweitenbasierter Vermarktungsmodelle entsprechen. Die gängigste Werbeform im Internet ist weiterhin das Werbebanner, ergänzt um Formate wie Layer, Skyscraper, Rectangles und Video-Ads. Weitere Erlösquellen sind Suchwortvermarktung, E-Commerce und Paid Content.
Als Treiber der künftigen Rolle von Werbung als Erlösform sehen die Befragten die Weiterentwicklung der technischen Möglichkeiten. Es sei zu erwarten, dass in den kommenden Jahren die Bereiche „Suchwortanzeigen" und „Partner-Netzwerke" deutlich höhere Wachstumsraten aufweisen werden. Darüber hinaus wird der Unterhaltungsfaktor von Onlinewerbung als sehr relevant für die Wirksamkeit eingestuft. Dies spreche für verstärkte Bewegtbild-Werbung im Netz.
 
Allerdings schätzen viele die wirtschaftlichen und finanziellen Risiken von Web-2.0-Geschäftsmodellen noch als relativ hoch ein. Die Gründe hierfür: Business-Modelle sind teils unklar definiert und nicht langfristig angelegt. Zudem sind die Anschaffungs- und Betriebskosten für Technik hoch. se
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