21.09.2009
Studie: Verlage investieren massiv in Internetportale
Die Zahl der Übernahmen im Internetsektor ist in den vergangenen Jahren sprunghaft angestiegen. Vor allem klassische Medienunternehmen haben kräftig eingekauft: 60 Prozent aller Investitionen in Online-Portale stammen von Verlagen. Das ist ein Ergebnis der Studie "Der Online-Faktor: Von der Integration zur Transformation" von Ernst & Young und dem Branchenverband Bitkom.
"Verlage, Sender und Produzenten kaufen derzeit gezielt Internet-Unternehmen auf, um besser in der Online-Wirtschaft Fuß zu fassen", sagt Bitkom-Präsident August-Wilhelm Scheer. "Die weltweite Wirtschafts- und Finanzkrise beschleunigt diese strukturellen Veränderungen. Fusionen und Übernahmen haben dabei einen noch wichtigeren Stellenwert als bisher", ergänzt Hanno Hepke, Partner bei Ernst & Young. Laut Studie hat sich die Zahl der Übernahmen von Portalen seit 2005 versechsfacht.
Die Studie basiert auf der Analyse von 4.500 europäischen Medien-Transaktionen seit 2005. Sie kann kostenfrei heruntergeladen werden unter Bitkom.org/de/publikationen/38338_61104.aspx. dh
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