01.10.2008
Web-Dienstleister
Pixelpark erhöht Verlust
Pixelpark rutscht weiter in die roten Zahlen. Der Berliner Interactive-Dienstleister erwirtschaftete im ersten Halbjahr 2008 einen Verlust von 13,9 Millionen Euro. Das sind 12,7 Millionen Euro mehr als im Vorjahreszeitraum. Das Ergebnis beinhaltet eine Firmenwertabschreibung in Höhe von 9,6 Millionen Euro. Das heißt: Bestimmte Firmenteile werden inzwischen deutlich niedriger bewertet als zuvor.
Der Analyst Alexander Braun begrüßte diese Korrektur: „Mit diesem Schrit dürfte der bilanzielle Wertansatz wieder realitätsnäher sein.“ Weitere Abschreibungsbedarf sieht er bei der Beteiligung Emprise, die sich bei Pixelpark 1,3 Millionen Euro geliehen hat und diese voraussichtlich nicht zurückzahlen werde.
Sollte die Restrukturierung gelingen, ist nach seinen Berechnungen höchstens eine schwarze Null möglich. Selbst dann, wenn sich Pixelpark von der Systemtechnologie-Sparte trennt und die Holding-Kosten deutlich reduziert. Als Grund nannte der Analyst die hohen Zinsbelastungen und die geringe EBITDA-Marge von 1,4 Prozent in der Kommunikationssparte. brö
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