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01.07.2009

Peter Figge: "Internet bietet alles, was Marken brauchen"


Peter Figge 

Peter Figge

"Das Internet bietet längst alles, was Marken brauchen." Diese These vertrat Peter Figge, CEO der Multichannel-Agentur Tribal DDB beim Deutschen Online Marketing Kongress 2009 von HORIZONT in Bad Homburg. Der Agenturmann widerspricht damit zahlreichen Marketingverantwortlichen, die das Internet als maßgebliches Tool zum Markenaufbau immer noch scheuen. Das betrifft insbesondere Unternehmen der Konsumgüterindustrie.
 
Figge ist überzeugt, dass die Kernvoraussetzungen fürs so genannte Online-Branding erfüllt sind: Dies ist zunächst die hohe Reichweite, die mittlerweile mit dem Massenmedium Fernsehen mithalten könne. Dazu komme eine hohe Aufmerksamkeit bei den Nutzern. Punkt zwei sind die vielfältigen Darstellungsmöglichkeiten im Internet, die inzwischen auch multimediale Elemente wie Sound, Film und 3-D-Welten umfassen. Obendrein seien heutzutage Anwender in der Lage, das Nutzerverhalten genau zu messen und den Erfolg einer Kampagne oder Markenwelt zu kontrollieren. Ferner gebe es zahlreiche Kommunikationsmöglichkeiten, die "Werbung on Demand gleichkommen", sagt Figge, der im Januar zum HORIZONT-Agenturmann des Jahres gekürt wurde. 
Der Deutsche Online Marketing Kongress findet noch bis zum 2. Juli statt und beleuchtet sämtliche Facetten der Internetwerbung. Referenten und Diskutanten sind unter anderem Frank Bachér von Interactive Media, United-Internet-Media-Vorstand Matthias Ehrlich, Peter Württenberger (Axel Springer), Arndt Groth (BVDW), Andreas Gahlert (Neue Digitale/Razorfish), Michael Frank (Plan.net), Joel Berger (My Space) und Terry von Bibra (Yahoo Deutschland). Veranstalter ist die HORIZONT-Schwester The Conference Group in Frankfurt. brö
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Leser-Kommentare zu diesem Artikel (2)
Peter Haak sagte am 01.07.2009 um 18:07

Internet bietet alles, was Marken brauchen?

Herr Figge hat dann Recht, wenn man die Faktoren, die er vergleicht, isoliert betrachtet. Aber im direkten Vergleich, im konkreten Marken-Fall? Solange die Web-User nicht ausreichend affin mit der Zielgruppe sind, ist jeder weitere Vergleich zwischen Web und TV pure Rhetorik.
Klaas Kramer sagte am 01.07.2009 um 18:10

Wer führt die Marken?

...Und wenn wir das verstanden haben, stellen wir vielleicht auch irgendwann fest, dass Markenführung schon lange nicht mehr nur vom Unternehmen mithilfe seiner Agenturen ausgeht. Markenkommunikation findet immer mehr außerhalb Ihrer Instrumente der Markenkommunikation statt. Sie sind Teilnehmer, nicht mehr Kommunikationsmonopolist!

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