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03.07.2009

Microsoft stoppt Viral für Internet Explorer 8


Szene aus dem "Würgereflex"-Spot 

Szene aus dem "Würgereflex"-Spot

Microsoft stoppt den "Würgereflex"-Clip, der auf Youtube den InPrivate-Modus des neuen Internet Explorer kommunizieren sollte. In dem Video, das an anderer Stelle noch zu sehen ist, übergibt sich eine Frau mehrmals, als sie die Website entdeckt, auf der ihr Mann zuvor surfte. Aufgrund von Protesten gegen die Würg-Attacke entschied sich der Software-Riese, das Viral vorerst von Youtube runterzunehmen. 
 
Der 53-Sekünder stand bisher auf einem speziellen Youtube-Kanal und ist Teil der erst kürzlich gestarteten "Browse for the Better"-Kampagne", die als eine Art Servicesendung im Netz inszeniert wird.
Zentrum der Werbemaßnahmen ist die dazugehörige Kampagnen-Website. Dort tritt der "Lois & Clark"-Darsteller Dean Cain als Ratgeber auf und gibt Usern Tipps, wie sie Symptome, die wie beispielsweise "F.O.M.S" - Fear of missing something" beim Internetsurfen auftreten, vermeiden können: Natürlich nur mit dem Runterladen des Microsoft-Browsers. Regie führte Comedian Bobcat Goldthwait.
 
Microsoft hat zudem angekündigt, für jeden Download des Browser Geld an Feeding Amercia zu spenden. Der Verband, der ähnlich wie die Tafel-Organisationen in Deutschland organisiert ist, verteilt Lebensmittel an Bedürftige. Kickoff der von Bradley and Montgomery zusammen mit Generate entwickelten Kampagne fand im Time Warner Center, New York, statt. Dort bauten Künstler aus Dosen das Empire State Building und die Golden Gate Bridge nach. Die Dosen wurden später an Feeding America gespendet. nk
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Leser-Kommentare zu diesem Artikel (1)
Klaas Kramer sagte am 03.07.2009 um 19:48

Lernen durch Brand Hacking

Genau so funktioniert Brand Hacking. Eine bessere Rückmeldung, was anschlussfähig ist und was nicht, kann es nicht geben. Natürlich auf die Gefahr hin, die Marke zu schwächen. Auf dieses Risiko zu verzichten hieße aber im Umkehrschluss komplett den Kontakt zum Markt und zur Marke zu verlieren (jawoll, richtig verstanden: das Brand Management verliert den Kontakt zur Marke!) Das sind eben die Anfängerfehler. Brand Hacking kann man aber lernen.

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