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HORIZONT.NET
07.05.2010

Video

von Jessica Mulch,
Redakteurin HORIZONT.NET

HORIZONT TV: Leo Burnett-Stratege stellt iPad-Apps auf den Prüfstand


HORIZONT TV: Medien-Apps auf dem Prüfstand

Seit Anfang April gibt es das iPad in den USA. Die gesamte Verlagsbranche hegt große Hoffnungen in die Wunderflunder von Apple. Alexander Wipf, Head of Strategy bei Leo Burnett in Frankfurt, hat sich einen Tablet-PC besorgt und für HORIZONT.NET verschiedene Applikationen genauer unter die Lupe genommen.

 
Wird es einen Standard für Medien-Apps geben? Welche Stärken und Schwächen haben bereits bestehende iPad-Auftritte? Dies erklärt Wipf am Beispiel von "New York Times" und "The Wall Street Journal", die ihr Businessmodell direkt auf den iPad übertragen haben. Einen Konvergenzversuch unternimmt dagegen der US-Radiosender NPR, der aus Sicht von Wipf beispielsweise mit der direkten Anbindung von Social Networks einen Schritt weiter geht. Etwas "rudimentär" wirke dagegen die App des Magazins "Popular Science", wohingegen die "Times" mit verstärktem "Web-Feel" punkten kann.

HORIZONT TV: Was Marken bei der Entwicklung von iPad-Apps beachten sollten

Im zweiten Video widmet sich Wipf weiteren Applikationen wie die des Modelabels Gap und Procter & Gamble ("Hello Baby" von Pampers). Besonders gut gefallen hat Wipf außerdem die Karaoke-App des Nachrichtensenders Fox für dessen Serie "Glee". Im Interview mit HORIZONT.NET beantwortet er die Fragen, ob Marken jetzt schnell eine App entwickeln müssen und für welche Unternehmen es Sinn macht, früh mit der Entwicklung von iPad-Apps zu beginnen. Der wichtigste Aspekt, den Marken bei der iPad-Strategie beachten müssen, sei der zusätzliche Nutzen durch eine Applikation. Wipf: "Es geht nicht darum, einen zusätzlichen Channel für die eigene Markenbotschaft zu eröffnen." jm
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Leser-Kommentare zu diesem Artikel (1)
Roland Mueller sagte am 07.05.2010 um 17:26

Sehr allgemein

Davon abgesehen, dass der Ton erheblich zu leise aufgenommen oder abgemischt ist, sind Alexander Wipfs Bemerkungen einfach und nachvollziehbar, wenn auch sehr allgemein gehalten. Dass die sogenannten Marken-Applikationen im Meer der Millionen Apps nur eine kleine Minderheit darstellen, kommt nicht zur Sprache, lässt damit aber völlig außen vor, dass das iPad auch ein Produktivitätstool ist, das einen völlig neuen Markt aufmacht. Insofern verspricht die Headline deutlich mehr als die beiden Video-Interviews zu halten vermögen... mit freundlichen Duesengrüßen (Roland Mueller)

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