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Google beteiligt Verlage an Nachrichtendienst "Fast Flip"


Google hat mit Fast Flip einen neuen Nachrichtendienst gestartet 

Google hat mit Fast Flip einen neuen Nachrichtendienst gestartet

Google bemüht sich offensichtlich um Appeasement: In den USA hat der Suchmaschinenriese den Nachrichtendienst Fast Flip gestartet, bei dem Verlage an den Werbeerlösen beteiligt werden. "Fast Flip vereint die Vorteile der Online- und der Offline-Welt", sagte Google-Manager Josh Cohen am Montag am Firmensitz in Mountain View.
 
Der Dienst speist sich derzeit aus rund 50 US-Publikationen wie der "New York Times", der "Washington Post" und "Newsweek", aber auch aus Online-Quellen wie der Website der britischen BBC. "Mit Fast Flip kann man sich sein eigenes Magazin schaffen", verspricht Cohen. Pro Beitrag wird bei dem Dienst eine Anzeige eingeblendet. Zur genauen Aufteilung der Werbeeinnahmen machte Google keine Angaben. Fast Flip sei eines von mehreren Projekten, mit denen der Suchmaschinenbetreiber derzeit teste, wie man für Contentlieferanten im Netz neue Einnahmequellen erschließen kann.
In Deutschland wurde Google zuletzt von Verlagsmanagern scharf kritisiert. So wirft unter anderem Hubert Burda dem Suchmaschinenbetreiber vor, durch Dienste wie Google News Geld mit dem Content von Verlagen zu verdienen. In der sogenannten "Hamburger Erklärung" plädieren mehrere große Verlage für einen besseren Schutz geistigen Eigentums und ein weitgehendes Leistungsschutzrecht im Internet. Google weist die Vorwürfe zurück und betont den Nutzen seiner Dienste für die Internetangebote der Verlage. Wie eine aktuelle Untersuchung der Suchmaschinenspezialisten The Reach Group zeigt, profitieren vor allem die Angebote von Hubert Burda und Axel Springer von dem Traffic, der über Suchmaschinen auf ihre Seiten geleitet wird. dh
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