15.09.2009
Google beteiligt Verlage an Nachrichtendienst "Fast Flip"
Google bemüht sich offensichtlich um Appeasement: In den USA hat der Suchmaschinenriese den Nachrichtendienst Fast Flip gestartet, bei dem Verlage an den Werbeerlösen beteiligt werden. "Fast Flip vereint die Vorteile der Online- und der Offline-Welt", sagte Google-Manager Josh Cohen am Montag am Firmensitz in Mountain View.
Der Dienst speist sich derzeit aus rund 50 US-Publikationen wie der "New York Times", der "Washington Post" und "Newsweek", aber auch aus Online-Quellen wie der Website der britischen BBC. "Mit Fast Flip kann man sich sein eigenes Magazin schaffen", verspricht Cohen. Pro Beitrag wird bei dem Dienst eine Anzeige eingeblendet. Zur genauen Aufteilung der Werbeeinnahmen machte Google keine Angaben. Fast Flip sei eines von mehreren Projekten, mit denen der Suchmaschinenbetreiber derzeit teste, wie man für Contentlieferanten im Netz neue Einnahmequellen erschließen kann.
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