Facebook personalisiert die Werbung
Die US-Vorzeige-Community Facebook will ihre Mitglieder zu Markenbotschaftern machen und den Werbungtreibenden zielgerichtetere Anzeigenplatzierungen ermöglichen. Ähnlich wie bei MySpace können Unternehmen künftig eigene Profile erstellen, und mit Inhalten füllen. Mitglieder der Community können so mit der Marke kommunizieren und die Marke als "Freund" zum eigenen Profil hinzufügen. Einige Unternehmen wie Coca-Cola haben bereits ein Profil bei Facebook angelegt. So wird beispielsweise die Marke Sprite mit einer eigenen Seite dargestellt. Bislang konnte die Community 12 Partner für diese Art der "Facebook Ads" gewinnen.
Zudem sollen die Nutzer bei dem als "Project Beacon" bezeichneten System über einen Feed bei Facebook über ihr Einkaufsverhalten auf anderen Websites informieren und ihren Freunden in der Community die gekauften Produkte vorstellen. Die User sollen durch diese Social "Ads" zu Botschaftern für Produkte und Marken werden. Denkbar wäre dann auch, Anzeigen an Nachrichten anzuhängen, die Facebook-Mitglieder untereinander austauschen. Unter anderem Ebay will Nutzern eine Einbindung eigener Listen in den News-Feed bei Facebook ermöglichen. Weitere Partner beim Project Beacon sind unter anderem Blockbuster, CBS Interactive, NYTimes.com und Sony. Ingesamt beteiligen sich daran derzeit 44 Websites.
USA: Verlage suchen Allianz
Vor lauter Begeisterung über die vermeintlich unübertrefflichen Features des I-Phones und vor lauter Überraschung über die Geschwindigkeit, mit der Facebook, Google und Co. in diesen Tagen immer wieder neue Allianzen und Vorstöße im Werbemarkt bekannt geben, gehen manchmal Nachrichten aus dem Bereich der "Papierindustrie" unter.
Beispielsweise die: Nach einem Bericht der Chicago Tribune schmieden derzeit fünf Zeitschriftenhäuser eine Allianz zur gemeinsamen Vermarktung ihrer Websites. Die Idee ist gut, allein, sie hat einen großen Haken: Auf eine ähnliche Idee war Yahoo schon im letzten Jahr gekommen und hatte ein Netzwerk mit 19 Zeitungen aufgebaut. Die Zielgruppen der Kontrahenten sind die gleichen: Nationale Werbekunden, die möglichst bequem Anzeigen in lokalen Blättern schalten wollen. vs
nicht aus zucker
tja, auch mit dem unschuldsgesicht ist zuckerberg ein knallharter geschäftsmann. von unabhängigkeit und konterhaltung zu myspace kann so keine rede mehr sein. über-myspace statt anti-myspace.Luftikus
Neu ist das alles nicht. Die profile gibts bei Myspace, die Social Ads erinnern an Google-Adsense und die Userdaten nutzen längst auch andere Dienste schon. So what. Viel Geklingel und wenig Substanz. Willkommen in der Blase.Weitere Nachrichten aus Digital vom 07.11.2007:
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