Netzwerke
05.03.2009
Facebook öffnet Marken die Tür zum Dialog
Mit dem Übernahme-Angebot an den Kurznachrichtendienst Twitter scheiterte Facebook. Nun macht sich das Netzwerk selbst für den Dialog in Echtzeit stark. Außerdem schafft Facebook die Möglichkeit, Profil-Seiten von Personen, Institutionen und Organisationen weiter zu öffnen. Ziel: Ein direkterer Dialog mit den Nutzern. Davon können auch Markenartikler profitieren.
Mit den neuen öffentlichen Profilen, den ehemaligen Facebook-Seiten (Pages), können Anbieter nun per Update eine unbegrenzte Anzahl von Facebook Nutzern mit Texten, Fotos und Videos auf dem Laufenden halten. Bisher war die Zahl der Facebook-Freunde auf 5000 begrenzt.
Gleichzeitig erfolgt der Informationsfluss nun wie bei Twitter in Echtzeit. Bislang wurde der Nachrichtenticker der Community in Intervallen aktualisiert.
Marken eröffnet sich damit ein neuer Kanal in der Kundenansprache. Durch die Verschmelzung der Angebote können Unternehmen beispielsweise Informationen über ihre Seite veröffentlichen. Diese fließen dann in den Nachrichtenticker der privaten Nutzer ein, die die Fanpage (ähnlich wie einen Twitter-Stream) abonniert haben.
Für mehr Übersichtlichkeit sorgen diverse Filterfunktionen. Die Änderungen sind für alle Mitglieder ab 11. März sichtbar.
Zu den ersten Nutzern des neuen Designs gehören unter anderem bereits Barack Obama, U2, Britney Spears, die "New York Times" und CNN. ork
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