22.01.2010
Entscheidung über Zukunft von DVB-H für Frühling geplant
Bis Mitte März wollen die Landesmedienanstalten entscheiden, ob es eine zweite Chance für das mobile Handy-Fernsehen DVB-H in Deutschland geben wird. Voraussetzung für eine erneute Ausschreibung ist ein entsprechendes Interesse am Markt, das bis Ende Februar gegenüber der Kommission für Zulassung und Aufsicht (ZAK) hinreichend belegt werden muss. 2008 war der erste Versuch einer Etablierung durch Mobile 3.0 gescheitert, die DVB-H-Lizenzen mussten zurückgegeben werden. Wird ein zweiter Anlauf des Plattformbetriebes gestartet, soll dieser nicht mehr als Versuchsprojekt beginnen, sondern direkt für den zehnjährigen Regelbetrieb ausgeschrieben werden.
"Wir haben immer betont, dass nur konkrete Interessensbekundungen die Tür für einen Neustart von DVB-H öffnen können. Interessenten müssen dazu mit den Sendernetzbetreibern, Rundfunkanbietern und Mobilfunkunternehmen Vorklärungen erreicht haben. Daraus muss deutlich hervorgehen, wie die geplante Zusammenarbeit realisiert werden soll und wie die wirtschaftliche Tragfähigkeit aussieht", stellt Thomas Langheinrich, Vorsitzender ZAK, klar. "Denn ein System, das sich wirtschaftlich nicht trägt, wird auch der Vielfalt nicht zur Geltung verhelfen können."
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