07.09.2009
Buch-Projekt: Google will Europa besänftigen
Im Streit zwischen Google und den europäischen Verlagen um die Digitalisierung von Büchern bemüht sich der Suchriese um Entspannung. Nachdem die Verlage moniert hatten, bei der Einigung mit US-Rechteinhabern übergangen worden zu sein, bietet Google nun an, zwei nicht-amerikanische Vertreter in das Führungsgremium der Registrierstelle zu entsenden. Zudem will Google mit den europäischen Verlagen sprechen, bevor europäische Bücher in das Digitalisierungsprogramm aufgenommen werden. Dies geht aus einem Brief von Google an 16 europäische Verlage hervor, der der "FTD" vorliegt.
Google hatte im Oktober 2008 im Zuge des sogenannten "Book-Settlements" zugesagt, die Registrierstelle einzurichten. Zuvor hatten US-Verlage und Autoren Google vorgeworfen, Urheberrechte zu verletzen. Zu dem Vorwurf, dass weiterhin gegen Urheberrechte in anderen Ländern verstoßen wird, nimmt Google derzeit keine Stellung.
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