31.03.2011
Bitkom: Informationsflut überfordert besonders Ältere
Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien Bitkom hat eine Studie veröffentlicht, welche die Auswirkungen des modernen Informationszeitalters auf die Menschen in Deutschland untersucht hat. Fazit: Ein Drittel der Deutschen fühlt sich regelmäßig von Informationen überflutet. Etwas höher ist die Zahl bei den Menschen ab 65, in diesem Segment beklagen 39 Prozent das Gefühl der Informationsüberflutung.
Quellen des Übels sind nach Meinung der Bundesbürger das Fernsehen und das Internet, wobei fast drei Viertel TV als Grund für die Informationsflut sehen, 43 Prozent das Internet. Addiert man die Nutzung von TV, Radio, Internet und Telefon, kommt der durchschnittliche Deutsche auf fast neun Stunden täglich. Verantwortlich dafür ist laut Bitkom das Gefühl vieler Menschen ständig erreichbar beziehungsweise aktuell informiert sein zu müssen. So ist bei jedem fünften Handynutzer das Gerät immer angeschaltet, jeder dritte Berufstätige ist auch außerhalb der Bürozeiten per Handy oder Smartphone erreichbar.
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