25.01.2010
Auch WAZ will Geld für Apps
Die WAZ-Gruppe möchte ab dem Sommer kostenpflichtige Apps anbieten. Wie WAZ-Geschäftsführer Bodo Hombach ankündigt, sollen die Apps einen starken lokalen Bezug aufweisen. Das berichtet die "Wirtschaftswoche".
Damit folgt die Essener WAZ-Gruppe dem Vorbild des Axel Springer Verlags, der seit Dezember kostenpflichtige Apps für seine Tageszeitungen "Bild" und "Welt" anbietet und damit großen Erfolg hat: Nach nur einem Monat meldete Springer bereits mehr als 100.000 verkaufte Apps.
Allerdings glaubt Hombach, dass die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender eine Gefahr für das Apps-Geschäft der Verlage darstellen: Die geplante kostenfreie "Tagesschau"-App bedrohe das mögliche Zukunftsgeschäfts mit den Smartphone-Anwendungen. Hombach sieht daher die Politik in der Pflicht, sich mit den Machtverhältnissen in der digitalen Welt auseinanderzusetzen. hor
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