28.01.2010
iPad
Amir Kassaei: It’s not the Tablet, stupid, it’s the Digital Lifestyle Strategy!
Die i-Familie von Apple hat zukunftsweisenden Nachwuchs bekommen: Am Mittwoch stellte Steve Jobs das iPad vor, einen multimedialen Tablet-Computer, der das Zeug hat, unsere Beziehung zur digitalen Welt nachhaltig zu verändern. Amir Kassaei, Kreativchef von DDB Deutschland und erklärter Apple-Fan, beschreibt auf der Website thefukuokaproject , was Apple zu einem Ausnahmeunternehmen macht. HORIZONT.NET dokumentiert die Kassaei-Thesen.
1. Digital is the new Infrastructure
Wer es schafft, diese Infrastruktur für die Menschen erlebbar und überall nutzbar zu machen, wird das Leben der Menschen enorm vereinfachen und verbessern und daraus enorm profitieren.
2. Design is function not form
Design ist keine Dekoration, sondern der durchdachte Prozess, um Systeme, Geräte aber auch Erlebnisse zu kreieren, für die die Menschen bereit sein werden, mehr zu bezahlen als irgendwo sonst.
3. Seduce, Convince and Capitalize
Man sollte Menschen nicht mit Technologie überfordern, sondern Stück für Stück an sie heranführen. Deshalb auch die Genius-Bars, die sehr reduzierten 1.0-Versionen von iPhone und iPod, und auch beim Tablet wird die Fülle der Möglichkeiten und Nutzungsmöglichkeiten erst im Laufe der ersten 3 bis 4 Jahre nach und nach freigestellt. Der Vorteil ist die systematische Erschließung des Massenmarktes trotz einer Premium-Positionierung.
4. Open in the Collaboration. Closed in the Implementation
Eine der Voraussetzungen für den Erfolg von Apple ist, dass es "open" für sich ganz anders definiert. Apple kooperiert, wo es die Kompetenz nicht hat, um konvergente Ecosysteme zu schaffen. Apple überwacht aber penibel die Implementierung und die Experience, weil es fanatisch ist, wenn es um Qualität geht.
5. Marketing is developing the right solutions and creating a great user-experience
Apple ist die einzige Firma der Welt, die Marketing nicht als Vermarktung versteht, sondern als eminenten Bestandteil des Innovationsprozesses und eine der wichtigsten Säulen der Produktentwicklung. Deshalb redet Apple auch nicht von Konsumenten, sondern von Fans, die es zu beglücken gilt, mit Ehrlichkeit, Einfachheit, wahrem Nutzen und ganzheitlichen Lösungen. Deshalb sind die Apple-Stores auch keine Shops, sondern Museen. Und deshalb produzieren die Menschen freiwillig einen Hype nach dem anderen, wenn es um neue Produkte oder Updates geht. Kleines Beispiel: Die Anzahl der Suchbegriffe bei Google für die Begriffe Tablet, iPad oder iSlate beläuft sich auf 70 Millionen.
6. I means I and not Internet.
Die Nomenklatur der Produkte von Apple sagt sehr viel über die Haltung des Unternehmens aus. Apple will die gesamte Kategorie besetzen und neu definieren, und Apple geht es einzig und allein um den Menschen und seine Wünsche und Bedürfnisse. Von Customer Centric Innovation reden viele. Leben tun es nur die Jungs aus Cupertino.
7. Everything is Everything
Man muss alle Komponenten und alle Bereiche dieses digitalen Lifestyle selbst konzipieren und auch kontrollieren können, um diese einzigartige Digital Lifestyle Experience zu ermöglichen. Deswegen hat Apple den Namen Computer aus seinem Namen gestrichen. Apple ist eine Hardware-Company, ein Telekommunikationsgigant, ein Open Source Start-up, Chiphersteller, ein Content Lieferant und Musikvertrieb, aber auch in Zukunft Medienhaus, Entertainment Inc., Provider, Clowd Computing Pionier und vieles mehr.
- Marketing 28. Januar 2010: iPad: Was Sie schon immer über Apple wissen wollten, aber bisher nicht zu fragen wagten
- Marketing 27. Januar 2010: HORIZONT-Umfrage: Wie Apple das Leben der deutschen Manager verändert
- Digital 26. Januar 2010: Rekord: Apple meldet Umsatzplus von 32 Prozent
Ohjemineh sagte am 28.01.2010 um 12:20
Schön...
...gedankliches und sprachliches Scheitern so eng verzahnt zu erleben.
Michael sagte am 28.01.2010 um 12:33
He is right.
It´s that simple!
Rajiv Patwardhan sagte am 28.01.2010 um 12:48
Überflüssiger Beitrag
Der Beitrag ist so überflüssig wie das IPad schick ist.
Alex Leibold sagte am 28.01.2010 um 13:05
It's stupid, stupid.
Eine Zusammenstellung naiver Banalitäten und fragwürdiger Behauptungen ("Apple geht es einzig und allein um den Menschen und seine Wünsche und Bedürfnisse" ? als ob es Apple nicht im geringsten um monopolähnliche Wertschöpfung aus digitalem Content geht). Zugegeben: Diese Platitüdensammlung ist atemberaubend aufgeschäumt.
werberocker sagte am 28.01.2010 um 13:48
Und?
Mal eine Frage am Rande ? wen interessiert das? 1. Digital is the new Infrastucture - > Was viel wichtiger ist: wer das schafft, wird einen Haufen Kohle machen. Ich kann mir kaum vorstellen, dass Apple primär das Leben der Menschen verbessern will. It?s not the Tablet, stupid, it?s the cash! 2. Design is function not form -> stimmt. Wenn ich zu meiner Alessi-Klobürste greife, macht die Arbeit gleich doppelt so viel Spaß. Leider ist das Ding zehnmal so teuer wie ein 08/15 Modell aus dem Baumarkt. Weswegen werde ich wohl die nächste Bürste wieder im Obi kaufen. 3. Seduce, Convince and capitalize -> Und ich Idiot dachte immer, Apple hätte in der ersten Fassung kein besseres iPhone zusamm geschraubt bekommen. Die haben also die Funktionen absichtlich nicht eingebaut, um mich nicht zu überfordern. Woher wissen die, was mich überfordert? Woher kennen die mich? Stecken die mit Google unter einer Decke? 4. Open in the Collaboration. Closed in the Implementation -> konvergente Ecosysteme? Experience? Ich warte noch auf ein ?sustainable? und rufe dann Bingo. 5. Marketing is developing the right solutions and creating a great user-experience -> ?Windows 7? steht heute bei 777 Millionen. 6. i means I and not Internet. Apple geht es einzig und allein um den Menschen und seine Wünsche und Bedürfnisse. Das ist doch Quatsch ? Apple geht es um die Kohle ? I cash, I penunsen, I Kohle. Sonst nada. 7. Everything is Everything -> Everything is nothing. You cannot be everything.
Das alte Spiel sagte am 28.01.2010 um 15:30
Ein Werber...
...ist ein Werber ist ein Werber...viel Lärm um nichts...der Beitrag ist so überflüssig wie so viele Kampagnen...dabei fing dieses Fukuoka-Dings eigentlich ganz brauchbar an...
Ich sagte am 28.01.2010 um 16:05
"Dynamik der Meute"
Alle bisherigen Kommentatoren und alle zukünftigen, die zu 99% negativ sein werden, lest mal das: http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,674057,00.html
Justus Klein sagte am 28.01.2010 um 17:33
Ich kotze
bereits beim Anblick, noch mehr bei seinen hohlen Phrasen.
Jann sagte am 28.01.2010 um 20:05
Warum Amir das so sieht
"It's not the Tablet, Stupid, it's the Confirmation Bias." Zu Deutsch: Die Bestätigungstendenz der Wahrnehmung. Die Person akzeptiert nur Informationen die der eigenen Einstellungen, moralischen Grundsätze oder Entscheidungen bestätigen. Was ist Amir´s eigentliche Botschaft: "Um Apples Einzigartigkeit zu erkennen muss man selbst einzigartig sein - so wie ich!" Walk the talk Es hält doch niemand DDB davon ab diese Strategie zu implementieren.
werberocker sagte am 29.01.2010 um 00:02
@ Ich
besser wird das Teil trotzdem nicht
werkstedt sagte am 29.01.2010 um 09:33
Apple?
Mainstream! (wie kommt man darauf, sich ein Produkt "objektiv" vom Konsumenten erklären lassen zu wollen?!)
Stefan Fanselow sagte am 29.01.2010 um 11:53
herr
Was raucht der da eigentlich??Weitere Nachrichten aus Digital vom 28.01.2010:
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