WPP: Sparpläne und Stellenabbau in den „reifen Märkten“
Auf dem jährlichen Technologie-Meeting von Morgan Stanley in Barcelona hat WPP-Chef Martin Sorrell angedeutet, dass das Marketing-Network (unter anderem JWT, Ogilvy & Mather, Young & Rubicam) gezwungen sein könnte, in den „reifen Ländern" Stellen einzusparen. In Großbritannien gibt es Presseberichten zufolge bereits einen Einstellungsstopp.
Sorgen dürfte Sorrell besonders die Entwicklung im Automobilsektor bereiten. Nach tagelangen Verhandlungen sind in den USA die milliardenschweren Hilfen für die schwer angeschlagene US-Autoindustrie jetzt vorläufig gescheitert: Im Kongress gibt es keine Mehrheit für ein Rettungspaket. WPP macht 10 Prozent seiner Umsätze mit Kunden im Automobilbereich, unter anderem mit dem Mega-Kunden Ford. Ungeachtet der Sparpläne in den USA und westeuropäischen Ländern wird WPP die Expansion in Schwellenländern wie China, Indien und Brasilien fortsetzen. vs
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