Ruzicka-Prozess: Verfahren geht nur langsam voran
Der heutige Verhandlungstag im Untreue-Prozess gegen die beiden ehemaligen Aegis-Manager Aleksander Ruzicka und David Linn brachte keine neuen Erkenntnisse. Es waren keine Zeugen geladen, stattdessen führte das Gericht im sogenannten Selbstleseverfahren verschiedene Unterlagen ein. Dazu gehören die Handelsregisterauszüge und Treuhandverträge der Firmen Camaco, Krennrich, Transportland Medienservice und Ortago.
Fortgesetzt wird der Prozess am 28. April. Die Verhandlungstage am 21. und 30. April fallen aus. Im Mai sollen dann neben weiteren Aegis-Mitarbeitern erstmals auch Kunden befragt werden. Geladen sind Vertreter von Deutsche Chefaro, Leitz, Duales System Deutschland und Campari. Darüber hinaus bestätigte die Kammer um den vorsitzenden Richter Jürgen Bonk ihren Beschluss, den von der Verteidigung Ruzickas erneut ins Gespräch gebrachten Aussetzungsantrag abzulehnen. mam
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