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Publicis streicht rund 40 Stellen
Die deutsche Publicis-Gruppe plant, sich in größerem Umfang von Mitarbeitern zu trennen. Zu diesem Zweck gründet das Unternehmen eine Transfergesellschaft. Aus dem Büro in Frankfurt sollen 20 von 160 Mitarbeitern in die neue Firma mit dem Arbeitstitel „Working Progress“ wechseln.
Aus dem Büro Erlangen/München kommt in etwa die gleiche Anzahl hinzu. Umsetzender Partner ist GS Consult in Hamburg.
Mit den Kandidaten wurden Anfang dieser Woche erste Gespräche geführt. Sollten die Betroffenen zustimmen, wird die Transfergesellschaft Ende Juni aktiv. Der Wechsel in eine solche Einheit ist für die von Arbeitslosigkeit bedrohten Beschäftigten freiwillig. Ziel ist auch, die Mitarbeiter in neue Jobs zu bringen.
Die Anstellung in der Transfergesellschaft ist auf maximal ein Jahr befristet. In dieser Zeit erhalten die Betroffenen rund 80 Prozent ihres heutigen Netto- gehalts und eine Abfindungszahlung. Zudem sollen sie weiterqualifiziert werden, um die Chance auf eine neue Anstellung zu erhöhen. Die Bundesagentur für Arbeit beteiligt sich an den Kosten. Bei Publicis betont man, dass die Maßnahme nicht nur eine Reaktion auf die Krise ist, sondern auch der Neuaufstellung der Gruppe dient. mam
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