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Cannes: Martin Sorrell beklagt schwache Marketingabteilungen


von Mehrdad Amirkhizi,
Ressortleiter Agenturen

Sorrell: Marketingmanager knnen sich intern nicht gegen ihre Einkaufsabteilungen durchzusetzen 

Sorrell: Marketingmanager knnen sich intern nicht gegen ihre Einkaufsabteilungen durchzusetzen

Martin Sorrell, CEO der weltgrten Kommunikationsholding
WPP, beklagt den geringen Einfluss vieler Marketingabteilungen in den werbungtreibenden Unternehmen. Bei einem Vortrag vor MBA-Kandidaten derBerlin School ofCreative Leadership in Cannes sagte der WPP-Boss, dass viele Marketingmanager nicht stark genug seien, um sich intern gegen ihre Einkaufsabteilungen durchzusetzen.
 
In vielen Fllen gelingees nichtklarzumachen, welchen Beitrag Marketing und Werbung zum Erfolg eines Unternehmens leisten. "Wirtragenmit unserer Arbeit zur Steigerung des Umsatzes unserer Kunden bei",betonte Sorrell.Das msse noch strker verdeutlicht werden - auch innerhalb der Unternehmen, die sich seit einiger Zeit vorrangigfr die Kostenseite interessierten.
Gleichzeitig appellierte Sorrell an die Adresse derAgenturen, ihreLeistungen und Angebotebesser darzustellen - inklusive der Unterschiede."Es geht um Differenzierung", so der 65-Jhrige Holdingmanager. Dies sei nicht zuletztntig, umdie richtigen Talente fr die Branche zu gewinnen.
 
Einmal mehr wies Sorrell darauf hin, dass er das grte Wachstumspotenzialim Digital-Geschftsowie in densogenannten BRIC- (Brasilien, Russland,Indien, China) und Next-11-Staaten sieht.Diese Entwicklung werde auch sein eigenes Unternehmen verndern. "WPP wird in den nchsten Jahren digitaler und asiatischer werden", sagte Sorrell.
 
Auf die Frage, was er anders machen wrde, wenn erheute noch einmal eine Agenturgruppe starten wrde, erklrte Sorrell, dass er wohl nicht mehr an die Brse gehen wrde.Privates Kapital ermgliche mehr Flexibilitt.Ans Aufhren scheint er allerdings noch lange nicht zu denken. "Ich mache so lange weiter, wie man mich lsst", so Sorrell.Schlielich sei WPP sein Baby. In Anlehnung an einen Ausspruch des schottischen Fuballspielers und -trainers Bill Shanklysagte er: "WPP ist keine Sache von Leben und Tod - es ist wichtiger als das." mam
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