Interview
Jung von Matt: "Gebumst werden kommt für uns nicht infrage"
So deutlich haben es die Gründer noch nie gesagt: Der Verkauf der Agentur Jung von Matt an ein Network steht nicht mehr zur Debatte - zumindest nicht der Anteilsmehrheit. Im Exklusiv-Interview mit HORIZONT aus Anlass des 18. Geburtstags der Agentur äußern sich Holger Jung und Jean-Remy von Matt dezidiert zur Nachfolgeregelung.
"Den Verkauf an ein Network können Sie ein für alle mal ausschließen", sagt Jung. Vorstellbar sei dagegen eine Konstellation, bei der sich ein Network oder eine Holding minderheitlich an der Agentur beteiligt. "Allerdings nur, wenn wir das Ruder in der Hand haben", so Jung.
Sein Partner von Matt legt nach: "Ich sage es mal etwas plakativer, wie wir uns eine Beziehung zu einem Network vorstellen können: Küssen gerne, Petting eventuell, aber gebumst werden kommt für uns nicht infrage. Unabhängigkeit ist für die Agenturmarke Jung von Matt systemrelevant".
Der Plan der beiden Agenturchefs sieht vor, die Gruppe inhabergeführt zu übergeben. "Es geht darum in den nächsten spätestens zehn Jahren das ideale Managementteam zusammenzustellen, das die Kraft hat, die Agentur weiterzuentwickeln - und zwar als neue Agenturbesitzer", erklärt von Matt.
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Wo die beiden Veränderungen in der Branche sehen, in welche neuen Geschäftsfelder sie investieren wollen und was sie am Web 2.0 kritisieren, lesen Sie in HORIZONT-Ausgabe 30/2009 vom 23. Juli.
Learn from your children
Als das Fernsehen Anfang der 60er Jahre immer mehr Zuschauer anlockte, sahen die klassischen Theaterschauspieler in dieser Entwicklung eine Bedrohung ihrer Kultur. Geblieben ist ihnen eine kleine Nische. Auf eine solche Nische steuern offenbar auch unsere Old-School-Kreativen hin, die immer noch beweisen wollen, was sie können. In der Werbung besteht die große Veränderung darin, dass der Empfänger immer mehr zum Sender wird. Damit er sich verstanden fühlt, muss man sich auf sein Niveau begeben, also nach unten orientieren, was dazu führen wird, dass alles, was man in der klassischen Offline-/Online-Werbung gelernt hat, so wenig anwendbar ist wie eine veraltete Systemsprache. Viele Theaterschauspieler wollten in den 60er Jahren lieber verhungern als in einem Fernsehfilm mitspielen. Das war auch eine Form von "den Hals nicht voll kriegen". Es geht immer um einen Mix. Dazu gehört auch der Abschied von Reinkulturen. Und das Publikum gibt die Richtung vor. Mal schauen, wie flexibel unsere Kreativen auf die Forderungen der Zeit reagieren. 18 Jahre ist definitiv zu jung für Altersstarrsinn.War davon die Rede?
Lieber Marketer! Wo in dem Bericht geht es um Ihr Thema? Die Herren Jung und von Matt äußern sich zu den Eigentumsverhältnissen und einer evtl. Übergabe des Ladens. Nix, nada, niente zu der Art, wie man das Publikum anspricht oder Kampagnen gestaltet...Endlich...
Ich konnte die ganzen "In den Köpfen unserer Branche muss ein digitales Umdenken stattfinden"- und "Je medienneutraler wir agieren, desto erfolgreicher ist unser kreatives Produkt"-Aufmacher nicht mehr sehen bzw. lesen. "Danke" Jean-Remy und auch Danke Horizont.Wer will hier wen bumsen?
Hallo Benn, macht die Art, wie man das Publikum anspricht oder Kampagnen gestaltet, nicht den Wert eines Ladens aus? Eine tolle Agentur will etwas vom Verbraucher, aber der Verbraucher will nichts mehr von der tollen Agentur? JvM ist von seiner DNA praktisch ein S&J-Ableger. Vor nicht langer Zeit haben beide Agenturen noch um den 1. Platz gekämpft. Was ist S&J heute noch wert? Wie konnte es zu dieser Entwicklung kommen, die vor fünf Jahren niemand für möglich gehalten hätte? Ist es nicht so, dass sich in der deutschen Werbelandschaft eine kreative Mono-Kultur entwickelt hat, die vom Standort Hamburg aus kultiviert wurde? Mono-Kulturen bringen viel bessere Erträge, sind aber nach geraumer Zeit extrem störanfällig. Wenn es um die Übergabe eines Ladens geht, muss man sich solchen Fragen stellen, damit man als Käufer / Investor nicht gebumst wird.Bumsen ab 18 macht schon Sinn
Küssen ? Petting? wollt Ihr ewig mit dicken Eiern rumhocken?Mehr Sorgfalt
Liebe Horizont-Redaktion, bitte achtet doch darauf, dass Beiträge, die am Thema vorbeigehen, die nix, nada und niente sind, auch nicht veröffentlicht werden.jugendlich
JvM wird 18. Der Begriff "bumsen" allerdings auch! Sorry, Jean-Remy, aber das is nich sexy ? Falls du eine frische Texterin brauchst, meld dich gern!Klartext
Ach, Marketer! Hier treiben sich nicht nur Leute herum, die sämtliche Agenturen von innen kennen. Wenn Sie uns sagen wollten: "Bevor JvM über Verkauf nachdenkt, sollten sich die Herren Gedanken machen, ob der Laden überhaupt noch irgendetwas wert ist" - warum haben Sie es dann nicht auch so ähnlich formuliert? Ich hoffe doch sehr, daß Sie Ihr Geld nicht als Texter verdienen. Oder sind Sie gar das Mastermind hinter der Vodafone-Kampagne? Was die sagen will, hat ja auch noch keiner kapiert...Auf dicke Hose machen?
Die Wirtschaftskrise. Seit zehn Monaten taumeln große Markenunternehmen. Viele haben Image-Probleme (Bsp. Opel). Aber wurde bisher ein Kreativer als Experte herangezogen und gefragt, ob und wie man ein angeschlagenes Unternehmen (z.B. Quelle) langfristig retten kann? Nein. Ein Trommelfeuer der Berichterstattung, eine Talk-Show nach der anderen. Aber die Kreativen finden in der Öffentlichkeit nicht statt. Weil ihre Meinung nicht interessiert. Weil Werbung offenbar nicht mehr als Problemlöser wahrgenommen wird. Und schon gar nicht als Motor der Wirtschaft. Es ist verblüffend, wie ADC, GWA und Vorzeigeagenturen wie JvM es zulassen konnten, dass Werbung eine so untergeordnete Rolle spielt. Warum? Weil jede Agentur nur an sich selbst denkt, an den eigenen Profit, an die eigene Platzierung im internationalen Kreativ-Ranking. Weil jeder auszeichnete Kreative nur den eigenen Marktwert im Kopf hat, weil die Ordnung "Erst die Zielgruppe, dann der Kunde, dann das Unternehmen, dann Ich." seit zwanzig Jahren auf dem Kopf steht. Wenn JvM sagt, dass man noch zehn Jahre braucht, bis man das geeignete Management-Team zusammen hat (agency of value statt agency of success), ist das eine realistische Einschätzung. Bis dahin ist noch viel Arbeit.Liebe PeZZZi
Warum wird denn der Begriff "bumsen" auch 18? Der ist doch bestimmt schon älter, oder? Und warum hat dein Beitrag die Überschrift "jugendlich" verdient? Handelt er doch vom volljährig werden. Und dass du das von "Jean-Remy" nicht sexy findest, liest sich ja glatt wie eine klare Aussage. Warum also das Fragezeichen dahinter? Ich glaube, dass es z.Z. keine Agenturen in Deutschland gibt, die so frische Texterinnen wie dich suchen. Und wenn, dann heißen sie bestimmt nicht JvM.Schon gesehen?
Lieber Werber, wieso immer gegen die Vodafone-Kampagne? Kehrt doch mal vor eurer eigenen Tür. Siehe die Eigenwerbung einer frisch gekürten GWA-Agentur: http://www.pro-art.to/index.php?navID=107Butter bei die Fische... Fakkten, Fakten, Fakten.
Allem voran: wirklich spannend wie man Kommentar für Kommentar recht eindeutig nachvollziehen kann 1.) in welcher Disziplin (Klassik, Online, Multi-Channel) die einzelnen Kommentatoren tätig sind und 2.) wer JvM-ler ist und wer nicht :) Aber das soll nicht Thema meines Kommentares sein... Wer sich mit den Positionierungen und Stellungnahmen der einzelnen Agenturen etwas auseinandersetzt und vielleicht auch vorherige Aussagen aus dem Hause JvM kennt, der weiß, dass JvMs Meinung Neuen Medien gegenüber erst einmal recht "kritisch" ist. Und ich glaube erkannt zu haben (...), dass dies der Ursprung des ersten Kommentares von Marketer war - der aber vermutlich bereits den kompletten Artikel der aktuellen Horizont Ausgabe gelesen hatte und somit vielleicht auch schon folgende Zitate im Hinterkopf hatte, die ich hier kurz aufführen werde um allen die gleiche Chance zu bieten sich ein Bild von dem Artikel und den getätigten Aussagen (neben dem Übernahme-Bums-Thema) zu machen. Have fun reading, having thougts on it - and maybe even evaluating it.** M.A.: Zum Credo der Agentur gehört der Satz "Wir bleiben unzufrieden." Wie unzufrieden sind Sie denn mit Ihrem Kind? (Anm.: Kind = Agentur) von Matt: Wir alle und ganz besonders wir beide sind von Ehrgeiz getrieben - manchmal vielleicht sogar ein bisschen zerfressen. Das Heißt: Alles ist uns immer etwas zu langsam, zu wenig, zu schlecht, zu langweilig. Wir hören nicht auf, alles optimieren zu wollen. Das gilt für das kreative Produkt, aber natürlich auch für die Strukturen, die Mannschaft, uns selbst. Wir sind Getriebene. Die sind immer irgendwie unzufrieden. Aber dabei glücklich. Ddas ist kein Widerspruch. M.A.: Positionierungsfragen spielten zu Beginn also keine Rolle? Jung: Wir waren darauf fixiert, das beste kreative Produkt für Marken anzubieten ? mit dem entsprechenden Erfolg für die Kunden. Der Effizienzgedanke war schon früh ausgeprägt. Ansonsten ging das meiste sehr organisch vor sich und hat sich zum Teil aus der täglichen Arbeit ergeben ? oder eben auch nicht. Wie zum Beispiel das Thema Neue Medien, das wir relativ spät angepackt haben, weil hierfür einfach die Management-Attention nicht ausreichte. M.A.: Gerade diese lockere Art auf Ihrer Website müsste doch gut ankommen. Warum tut sie das nicht? Von Matt: Noch einmal: Weil wir uns dem aktuellen Trend des Web ? totale Demokratie, vollkommenes Loslassen, jeder darf sich einbringen ? entziehen. Wir wollen selbst bestimmen, was die Leute über uns erfahren. Und das ist alles andere als typisch Web 2.0. Wir lieben das Netz und deshalb gehen wir auch nicht kritiklos damit um. Jung: Wer Marketingkommunikation macht, weiß, dass er seine Botschaften klar und eindeutig senden muss, damit sie das Richtige auslösen. In der web 2.0 Welt dagegen schmeißt man hier und da einen Brocken hin, und guckt, was daraus wird. Das ist zwar spannend, widerspricht aber dem Grundprinzip von Marketingkommunikation. Die bleibt in einem gewissen Maße senderorientiert. Wir finden jedenfalls, dass der Schritt vom demokratischen zum anarchischen Web oft nur ein sehr kleiner ist. Und, aus welchem Bereich komme ich wohl? ;) ** in der Hoffnung es auf die Schnelle auch korrekt abgetippt zu haben..Sehr aufschlußreich...
...wie hier eine Meldung über die Inhaberverhältnisse einer Agentur in eine Diskussion über die Werberei(en) mündet. @Senf zu die Eier: Was sollen denn die Kreativen tun? Die Regel ist: Der Kunde kommt zu einer Agentur, weil er etwas kommunizieren will und/oder beraten werden will. Wenn der Kunde sein Problem gar nicht erkennt, kann keine Agentur der Welt helfen. Da hilft es auch nichts, wenn Agenturen ihrerseits auf potentielle Kunden zugehen. Man kann niemanden zu seinem Glück zwingen. Und dann gibt es ja noch das liebe Geld. Es ist in jeder Krise das selbe: Statt in Werbung zu investieren, wenn es nötig wäre, wird gestrichen. Selbst, wenn jemand sich antizyklisch verhalten und die Gelegenheit nutzen will: Wenn man in guten Zeiten nix für die schlechten in den Sparstrumpf getan hat, kann man sich keine Kampagne leisten. @Carsten: Danke für die Infos!gestern und heute
Am meisten hat mich an dem Artikel Holgers "früheres" veritables Nasenorgan beeindruckt. Spaß beiseite. Man kann JvM eitel, sektenmäßig, arrogant, menschenverschlingend usw. finden. Aber eines kann man den beiden nicht absprechen. Sie haben mit Ihren Ideen, Konzepten die deutsche Werbelandschaft nachhaltig positiv beeinflusst. Sie haben praktisch aus dem nichts ein starkes Unternehmen geschaffen. Sie mussten sich nicht alle 5 Jahre krampfhaft neu erfinden oder relaunchen. Das haben sie mit jeder neuen Aufgabe gemacht. Aber - Werbung war, ist und bleibt "Peoples business". Und wenn hier S&J als irgendein Beispiel taugt, dann um zu verdeutlichen was passiert, wenn inhabergeführte Unternehmen zu sorglos oder geldgeil mit der Nachfolgeregelung umgehen. Deshalb: Lasst euch Zeit. Und behaltet eure dicken Eier!@werbefuzzi
Haste Recht. Jung von Matt hat eine Menge für die Branche geleistet. Ich wünsche der Agentur, dass sie noch viele Jahrzehnte erfolgreich weitermacht. Hat Jean-Remy nicht Kinder, die den Laden als richtiges Familienunternehmen weiterführen könnten?Schluss mit dem Gejammer
Lieber Benn, Schuld sind die Anderen? So wird das nichts mit dem Erfolg. Wenn Werbung nicht mehr so sexy sein darf wie früher, weil das Volk eine andere Richtung vorgibt, dann konzentriert man sich eben übergangsweise auf MACHT und Geld. Ein paar Community-Ableger aus den USA adaptieren à la StudiVZ oder XING, unters deutsche Volk mischen, schon hätte man ein paar Millionen Euro als Fuck-you-Money gehabt. Der Zug ist leider schon abgefahren? Noch könnt Ihr immer noch sagen: Vielen Dank für die Vorlagen, Ihr kleinen billigen Studenten, aber das können wir alles noch viel besser. Und sicher lauern da noch mehr Chancen. Ihr müsst einfach nur mal kreativ werden. Und nicht nur die Kriegskasse der Award-Veranstalter füllen. Wie sieht es mit den politischen Ambitionen aus? Ihr müsst mal mehr infiltrieren, wenn Ihr am ganz großen Rad drehen wollt. Mischt euch mehr ein, gründet eine Ideen-Partei, beeindruckt das Volk, revolutioniert über Guerilla-Maßnahmen das Schulsystem. Macht aus der Realschule das Gymnasium 2. Legt Konzepte für Militär-Akademien vor, die gewaltbereite Schüler brechen und zu echten Kämpfern machen (deutsche Söldner als Exportschlager). "Kampagne" ist ein Wort aus der Kriegsführung. Macht mal Schluss mit Fummeln, fasst endlich mal größere Gebiete an im Land der Ideen. Dann werden auch die Auftraggeber wieder mehr Respekt vor euch haben und euren Ratschlägen folgen.F*cken is nicht drin!
Wie erwartet: Jean-Remy war schon immer ein Popper. Spitze: Holgers derbe Cliff Burton-Gedächtnis-Frise rockt!@senfzudieEier
Ja, bei uns schreiben sie bloß "Du bist Deutschland" auf 18/1-Plakate und lassen sich dafür feiern. In Frankreich gehen sie richtig zur Sache, da verkuppeln die Kreativen den neuen Staats-Präsidenten mit einem Super-Model. So geht echte Liebe zwischen Politik und Werbung (Jaques Seguela).Kreative in die Politik?
Liebe Julia, Karl Lagerfeld erscheint höchstpersönlich bei der EU-Wettbewerbskommissarin und erreicht, dass Luxusartikel nicht über Ebay verkauft werden dürfen. So was findest du auch gut? Dann zahl´ mal weiterhin Höchstpreise für Chanel, Prada und Co.Vorbild Funktion
Lieber Herr Stefan, haben Sie mal an die Möglichkeit gedacht dass Herr Lagerfeld mit seinem Vorstoß vielen Kreativen und Künstlern die Arbeit rettet? Was bliebe von der Modeindustrie übrig, wenn man sich diesem Preisnachlass-Spiel aussetzen müsste, dem man sich in Deutschland anscheinend so gerne ausgesetzt sieht? Nennen Sie mir einen Kreativen in Deutschland der sich so verantwortungsvoll für seine Markenkunden und für seine Branche engagiert. Herr Lagerfeld der vor zwei Jahren noch Ehrengast des ADC Deutschland war sollte Ihnen als Vorbild dienen.Weitere Nachrichten aus Agenturen vom 23.07.2009:
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Die Hamburger Agentur Nordpol hat für die Ikea-Preiskampagne einen TV-Spot aus der Perspektive eines Inbus-Schlüssels gedreht: Wie das typische Ikea-Werkzeug rotiert auch die Clip-Welt beständig um sich selbst.
Das HORIZONT-Kreativranking des Jahres 2009 ist erschienen. HORIZONT.NET präsentiert alle Ergebnisse, die wichtigsten Charts, die Statements der Top-Kreativen und die besten Kampagnen gebündelt in einem umfangreichen Online-Special. Zum Special
HORIZONT veröffentlicht am 11. März 2010 das Ranking der Top 50 unabhängigen / inhabergeführten Werbeagenturen. Am Ranking beteiligen können sie alle Agenturen, die mindestens 30 Prozent ihres Gross Income mit klassischer Werbung erzielen und ihr Geschäftsergebnis testieren lassen. Den Fragebogen zum Download sowie die GWA-Richtlinie zur Erläuterung der Umsatzberechnung sowie das Mustertestat gibt es hier
- 15. März 2010 Technogym Wellness & Biomedical , Ad Publica
- 15. März 2010 Pom Wonderful, Mediaplus
- 16. März 2010 RPR1, Grey
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