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30.06.2009

Entlassungen

JWT Frankfurt: Jeder Fünfte muss gehen


JWT-Deutschland-Chef Martin Wider 

JWT-Deutschland-Chef Martin Wider

Die seit Monaten kolportierten Entlassungen bei JWT Frankfurt sind jetzt offiziell: Wie die WPP-Tochter mitteilt, müssen 17 Mitarbeiter der neunzigköpfigen Belegschaft gehen. Betroffen sind sowohl Kreative als auch Berater. Außerdem lagert JWT die Bereiche IT-Services sowie Film, Funk und Fernsehen (FFF) an externe Dienstleister aus. Von fünf Ebenen in der Kundenberatung und Kreation wird jeweils eine gestrichen.
 
Ferner werden die Abteilungen Layout und Reinzeichnung zu einem Studio zusammengefasst. "In dem wirtschaftlichen Umfeld ist eine Anpassung des Personals leider unumgänglich geworden", sagt Martin Wider, CEO von JWT Deutschland. Seine Agentur hatte zuvor die Kunden Vodafone und Knorr verloren.
Die Stellenstreichungen betreffen unterschiedliche Hierarchielevel und Qualifikationen: Die Zahl der Creative Directors sinkt von neun auf vier. Alle zwölf Kreativteams berichten künftig an Chief Creative Officer (CCO) Mike Ries und Executive Creative Director Harald Wittig. Die Ebene der Business Directors wird gestrichen. Somit berichten alle Berater direkt an Client Service Director Angela Posch. Die Design-Unit Nautilus wird in die Kreativteams integriert.
 
Deutlich moderater fällt der Stellen
abbau bei der ortsansässigen Schwesteragentur Ogilvy aus: Dort werden zehn der
schätzungsweise 600 bis 700 Positionen gestrichen. Grund sind laut CEO Thomas Strerath "massive Budgetkürzungen" bei globalen Kunden und die negative Entwicklung bei den Autokunden BMW und Mini. Es gebe dadurch aber keine Veränderungen in den Strukturen oder Prozessen der Agentur. brö
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Leser-Kommentare zu diesem Artikel (1)
Hans Wurst sagte am 01.07.2009 um 11:03

Massenentlassung?

Ist das nicht eine Massenentlassung? Wäre nicht das erste Mal, dass eine Agentur sich bei einer Kündigungswelle so dämlich anstellt, dass die Leute erst mal ein Jahr frei haben (rückwirkend bezahlt, versteht sich) und danach wieder da sind. Andererseits trifft es manchmal ja auch die richtigen.

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