HORIZONT.NET
19.05.2008

Awards

von Inge Sichau,
Redakteurin Ressort Agenturen

Comprix: Ogilvy und Schmittgall dominieren / Bildergalerie


Das Nicotinell-Plakat von Euro RSCG München wurde mit einem Comprix-Award ausgezeichnet 

Das Nicotinell-Plakat von Euro RSCG München wurde mit einem Comprix-Award ausgezeichnet

Ogilvy und Schmittgall sind beim 16. Comprix-Award für Pharma-Kommunikation mit jeweils 6 Awards die erfolgreichsten Teilnehmer des diesjährigen Wettbewerbs. An die Ogilvy-Gruppe geht zusätzlich die erstmals in Kooperation mit dem Gesamtverband Kommunikationsagenturen GWA verliehene Auszeichnung "Agentur des Jahres" für Ogilvy Healthworld in Frankfurt.
 
Die drei Fachjuries hatten bei 417 Einreichungen so viel Arbeiten zu bewerten wie nie zuvor. Daraus destillierten sie 154 Kampagnen für die Shortlist, davon wurden 34 schließlich am vergangenen Freitagabend in Köln mit einem Comprix-Award ausgezeichnet. Im Vorjahr war die Gold-Ausbeute - der Comprix wird ausschließlich in dieser Farbe verliehen - bei 28 von 379 Wettbewerbsbeiträgen.
 

Comprix 2008 - Bilder von der Gala

In diesem Jahr holten jeweils drei Awards Leo Burnett und Y&R nach Frankfurt beziehungsweise Serviceplan nach München. Damit konnten fünf Agenturen 61 Prozent der in diesem Jahr verliehenen Trophäen einsammeln. Doppelten Comprix-Erfolg verbuchten BBDO, Brand Health und Kemper Trautmann. Insgesamt wurden 17 Kommunikationsdienstleister für beispielhafte Pharma-Kommunikation ausgezeichnet.
 
In der Ogilvy-Gruppe stehen außer der als Pharmaagentur des Jahres geehrten Ogilvy Healthworld noch Ogilvy & Mather sowie Ogilvy One in Frankfurt hinter der erfolgreichen Comprix-Ernte. Die vergoldeten Kampagnen wurden von Glaxo Smith Kline, Intendis Dermatologie und Lilly Deutschland sowie dem Malteser Hilfsdienst in Auftrag gegeben.
 
Schmittgall in Stuttgart - die Agentur, die mit 36 Awards den Rekord in der 16-jährigen Comprix-Geschichte hält - war in diesem Jahr mit Arbeiten für Merck Pharma, Alk-Scherax, Life Scan und den wissenschaftlichen Springer-Verlag erfolgreich.
 
Für eine weitere Premiere sorgte die Kategorie Funkspots. Erstmals honorierte eine Comprix-Jury hier eine Arbeit mit einem Award. Das Gesetz der bislang negativen Serie durchbrach Kemper Trautmann mit einer Arbeit für Dextro Energy. Für die beiden eingereichten Printarbeiten für diesen Kunden reichte es dagegen nur für einen Platz auf der Shortlist.
 
Erstmals wurde beim Comprix die Kategorie Guerilla-Marketing bewertet. Den ersten Award sicherte sich Leo Burnett, die mit der Zahnschnuller-Promotion für den Kiefer-Orthopäden Dr. Rathenow.

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