23.04.2009
Butter attackiert politische Gegner der SPD
Mit provokanten Parolen wie "Finanzhaie würden FDP wählen" läutet die SPD die heiße Phase des Europawahlkampfs ein. Die von der Berliner Agentur Butter entworfenen Motive werden in den kommenden Wochen auf tausenden Großflächen und Plakatständen in ganz Deutschland zu sehen sein.
"Wir wollen die Menschen durch eine überraschende Kampagne motivieren, sich mit der Politik der Wettbewerber und dem Angebot der Sozialdemokraten auseinander zu setzen", sagt Kreationsgeschäftsführer Frank Stauss. Weitere Informationen zur SPD-Kampagne gibt es auf der Website Wahlkampf09.de. brö
- Digital 2. April 2009: Polit-Werbung: Das Special zur Bundestagswahl 2009
Michael Ehlers sagte am 23.04.2009 um 22:03
Anfängerfehler
Plakate werden unterbewusst wahr genommen. Eine Botschaft muss positiv sein und selbsterklärend. Diese Plakate sind kryptisch und eher Werbung FÜR den politischen Gegner. Unfassbar. Sechs - setzen.
Casanova sagte am 23.04.2009 um 22:22
Wer weniger Netto vom Brutto will wählt SPD
Die Plakate der SPD sind ein reines Ablenkungsmanöver. Seit nunmehr drei Legislaturperioden regiert die SPD im Bund mit. Doch wo sind die Errungenschaften der SPD für die Bürger dieses Landes? Es ist nur die Rede von armen Hartz IV Empfängern, Heuschrecken und bösen Managern. Politik für die normalen Arbeitnehmer macht die SPD nicht. Sie ist mitverantwortlich für die höchste Steuererhöhung in der Geschichte der Bundesrepublik, hat die Bankenaufsicht geschwächt und es zu Zeiten von Rot-Grün nicht geschafft flächendeckend Mindestlöhne durchzusetzen. Sie lässt auch Bankenrettungsgesetze von banknahen Anwaltskanzleien schreiben. Wo bleibt da die Glaubwürdigkeit dieser Partei. Diese Plakatkampagne soll nur von der eigenen Unfähigkeit ablenken, doch darauf fallen wir nicht rein.
M. Kriewald sagte am 24.04.2009 um 09:56
Und Idioten würden SPD wählen.
Für ein Europa ohne Konzepte. SPD
textmachine sagte am 24.04.2009 um 14:51
Planlos und verlogen
So ist das eben in der Politik: Wenn man selbst keine Ahnung mehr hat, wofür man steht, dann versucht man durch ungelenke Attacken auf den Gegner von der eigenen Inhaltslosigkeit abzulenken. Außerdem ist die Aussage des Plakats auch noch heuchlerisch ohne Ende: Die SPD war in der Großen Koalition maßgeblich mitbeteiligt an der sich nun verheerend auswirkenden Deregulierung der Finanzmärkte. Für wie blöd halten uns die Sozen eigentlich??
Arbeitnehmerhai sagte am 25.04.2009 um 02:47
Wollen Sie wissen ...
... wer das auf dem "Finanzhai"-Plakat der SPD ist? Das bin ich, ein ganz normaler Arbeitnehmerhai. Sie finden mich auf Twitter (http://twitter.com/Arbeitnehmerhai) und Facebook (http://www.facebook.com/pages/Arbeitnehmerhai/90286421304). Schöne Grüße!
Morton Mortimer sagte am 07.05.2009 um 17:16
Soziale Haltung! Bravo!
Es ist ein bewunderswerter, sozialer Zug der SPD, durch ihre Werbekampagne (Finanzhai etc.) die Fronten so klar gestellt zu haben und die Mitbewerber bei der Europawahl vom Kostendrucks der eigenen Werbung befreit zu haben. Bravo SPD! Wer einmal ganz dicht an ein solches SPD-Plakat am Straßenrand herantritt, kann auch den Untertitel entziffern: "Alle Parteien sind doof - außer wir!" Da bleibt dem mündigen Wahl-Bürger doch der mündige Mund milde lächelnd offen stehen und der SPD-Nahe wird vielleicht denken: "Ach Willy, wie gut, dass du das nicht mehr mitansehen musst!" Schön, dass es dich (noch) gibt, liebe SPD!Weitere Nachrichten aus Agenturen vom 23.04.2009:
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