GWA-Frühjahrsmonitor
Agenturen klagen über rückläufige Renditen trotz Umsatzplus
Auf der Basis einer Mitgliederbefragung prognostiziert der Gesamtverband Kommunikationsagenturen GWA für das laufende Geschäftsjahr ein Umsatzplus zwischen fünf und sechs Prozent. Im vergangenen Jahr erwirtschafteten die Agenturen laut GWA-Frühjahrsmonitor ein Umsatzplus von durchschnittlich 7,3 Prozent.
Mit der Umsatzentwicklung ihrer Agentur zeigten sich 77 Prozent der Befragten zufrieden. "Im letzten Jahr hatten wir die höchste Zufriedenheit seit fünf Jahren. Dieses Jahr ist der Wert fast unverändert", sagt GWA-Präsident Holger Jung.
Bei der Rendite zeigt sich ein anderes Bild: 55 Prozent sind mit deren Entwicklung ausdrücklich nicht zufrieden. Als Grund dafür nennt Jung unter anderem den wachsenden Online-Anteil am Geschäft, der traditionell mit niedrigeren Renditen arbeite. Bei 68 Prozent der Agenturen ist der Kostendruck weiter gestiegen. Auch für das laufende Jahr fürchtet jeder dritte Agenturchef, dass sich die Renditen noch weiter verschlechtern werden.
Die Struktur der Agenturvergütung hat sich 2007 im Vergleich zum Vorjahr kaum verändert. Mehr als die Hälfte der Einnahmen ist durch Festverträge über Provisions- und Pauschalhonorare gestützt. Projekthonorare nahmen mit 48 Prozent gegenüber dem Vorjahr noch einmal um drei Prozent zu.
Parallel zur positiven Auftragsentwicklung signalisieren 53 Prozent der Agenturen, im laufenden Jahr zusätzliche Mitarbeiter einstellen zu wollen.
- Agenturen 14. Dezember 2007: OWM-Studie: Provisionen für Agenturen spielen kaum noch eine Rolle
- Agenturen 11. Oktober 2007: GWA korrigiert Wachstumsprognose nach unten
- Agenturen 13. März 2007: GWA Frühjahrsmonitor bestätigt anhaltenden Aufschwung
- Agenturen 21. März 2006: GWA-Agenturen wachsen um mehr als 6 Prozent
- Charts 24. Oktober 2007: GWA-Herbstmonitor 2007: Gruppen in Deutschland, die Initiatoren für kreative Entwicklungen sind
- Charts 22. Oktober 2007: GWA-Herbstmonitor: Gedämpfte Spending-Signale
- Charts 22. Oktober 2007: GWA-Herbstmonitor: Online-Marketing wird ausgebaut
Weitere Nachrichten aus Agenturen vom 04.03.2008:
Spot-Check: BHW bringt neuen Schwung ins Schlafzimmer
Salzgitter-Kampagne: Butter baut Brüssler Wahrzeichen um
Public Affairs gewinnt Gesamtetat von Goebel
Kellner & Weiss unterstützt Special Olympics
Kolle Rebbe weiterhin auf Wachstumskurs
Ruzicka-Prozess (Update): Carat-Mitarbeiterin sagt zu Freispots aus
DDP-Shortlist: Ogilvy wieder vorn
Theramed Oxywhite
Eine sommerlich bekleidete Frau geht mit Schlittschuhen über dem Rücken zu einem See und lässt ihre dank Theramed strahlend weißen Zähne aufblitzen. Danach sorgt sie mit ihrem „unglaublich frischen Atem“ dafür, dass der See gefriert. So kann sie ihre Runden drehen und ihren Traumprinzen treffen. Dieser hat sich natürlich auch die Zähne mit Theramed geputzt, was schon von weitem zu sehen ist.
Flop der Woche: Der See gefriert
Boris: Anderes Schema.
Nachrichten: Breitenbücher wird Y&R-Chefin
Look: Breitenbücher wird Y&R Chefin
TV: Theramed Oxywhite
niels: HILFE....
Das Spießer Alfons-Thema der Woche:
Wer um die Ecke zielt, wird schwerlich treffen
- 26. November 2008 Deutsche Telekom Medien / Gelbe Seiten, OMD
- 26. November 2008 Bosch Rexroth , Buena la Vista
- 27. November 2008 Pohland , Defacto
BBDO tut es, Scholz & Friends tut es. Doch vor allem sind es kleinere Dienstleister und einzelne Mitarbeiter in Agenturen, die bei Twitter den Dialog per 140 Zeichen suchen. Die Nutzung des Microblogging-Dienstes reicht dabei vom Newsdienst bis hin zu fachlichem Austausch. Der HORIZONT-Blog gibt einen Überblick über twitternde Agenturen.











