Übernahme TLGG bestätigt Verkauf an Omnicom - und Partnerschaft mit Rapp

Montag, 02. Februar 2015
Die TLGG-Chefs mit ihrem neuen Vorgesetzten, dem weltweiten CEO von Rapp Alexei Orlov (r.)
Die TLGG-Chefs mit ihrem neuen Vorgesetzten, dem weltweiten CEO von Rapp Alexei Orlov (r.)
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Omnicom Rapp Christoph Bornschein


Jetzt ist es der Deal unter Dach und Fach: Die Digitalagentur Torben, Lucie und die gelbe Gefahr (TLGG) schlüpft wie erwartet unter das Dach der Omnicom-Gruppe. Organisatorisch wird das 110 Mitarbeiter starke Team Teil des Rapp-Netzwerks. Das teilt TLGG heute offiziell mit und bestätigt damit eine Exklusivmeldung von HORIZONT aus der vorigen Woche.

Omnicom kauft über seine Subholding Diversified Agency Services (DAS), zu der Rapp gehört, 100 Prozent der Anteile. Über den Kaufpreis und weitere vertragliche Vereinbarungen wurde Stillschweigen vereinbart. An der Spitze von TLGG stehen weiterhin die drei Gründer Christoph Bornschein, Fränzi Kühne und Boontham Temaismithi.

TLGG-Gründer Temaismithi, Kühne und Bornschein (Foto: Agentur)
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"Digitalisierung bedeutet Internationalisierung. So wie das Geschäft unserer Kunden global angelegt ist, wollen auch wir uns internationaler aufstellen", begründet Bornschein den Verkauf der 2008 gegründeten Agentur. "TLGGs Know-how in Sachen Digital Consulting und Social Media zusammen mit den Stärken von Rapp in Data und Technologie-Lösungen sind der perfekte Fit für unsere Kunden", schwärmt der weltweite CEO von Rapp Alexei Orlov. Zu den Details der Partnerschaft halten sich die Verantwortlichen noch bedeckt. Es gilt aber als sicher, dass TLGG der deutsche Statthalter des Networks wird. Im Gegenzug soll die bisherige Agentur Rapp Germany, die von Phillip Schilling und Stefan Setzkorn geführt wird, einen neuen Namen bekommen und wie DDB und Heye Teil der deutschen Doyle Dane Bernbach Group bleiben.

TLGG ist als Agentur für Social Media gestartet und versteht sich heute als Beratungsfirma für digitale Transformation. Zu den Kunden gehören Unternehmen wie Eon, Lufthansa, Thyssen-Krupp und Spotify. Zuletzt erzielte die Agentur ein Honorarvolumen von rund 10 Millionen Euro. mam 

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