dotHIV Thjnk und GWA starten Kampagne für digitale Rote Schleifen

Mittwoch, 15. Oktober 2014
Die .hiv-Domain wird seit August dieses Jahres vergeben
Die .hiv-Domain wird seit August dieses Jahres vergeben
Foto: dotHIV

Der internationale Welt-Aids-Tag ist zwar erst am 1. Dezember, digital kennt das Streben um mehr Aufmerksamkeit für die Krankheit aber keine Zeitbegrenzung. Schon seit dem 26. August 2014 vergibt die Berliner Initiative dotHIV weltweit Internet-Adressen mit der Endung .hiv. Für die Initalzündung sorgen nun die Agentur Thjnk und der Gesamtverband Kommunikationsagenturen (GWA) mit einer Social-Kampagne.
Thjnk ist Gründungspartner von dotHIV und will den digitalen Roten Schleifen nun Starthilfe geben. Gelingen soll das mit der Kampagne "payitforward", die die Agentur um Vorstand und Mitgründer Michael Trautmann gemeinsam mit dem GWA in die Tat umsetzt. Als Initialzündung schenkte Thjnk 23 GWA-Mitgliedern eine .hiv-Domain. Diese werden ihrerseits drei weiteren befreundeten Unternehmen eine .hiv-Adresse schenken und die Empfänger des Domaingeschenks aufrufen, die digitale Rote Schleife ebenfalls dreimal weiterzugeben. "Fast fünf Jahre nach Start dieses so wichtigen Projektes freuen wir uns außerordentlich über die Unterstützung des GWA. Es ist ein Zeichen der Solidarität und der Beweis dafür, dass die führenden Agenturen des Landes eine starke Gemeinschaft bilden”, sagt Trautmann.

Eine Domain kostet circa 160€ Euro pro Jahr und kann bei zahlreichen Registraren wie Domaindiscount 24 oder 1&1 erworben werden. Geschenkgutscheine für die "payitforward"-Aktion gibt es auf der Kampagnenplattform. Die .hiv-Adressen funktionieren auch ohne eine neue Webseite - indem einfach auf die bestehende .com- oder .de-Adresse weitergeleitet wird. Jeden Besuch auf einer .hiv-Website belohnt dotHIV mit einer Mikrospende an geprüfte gemeinnützige HIV-Projekte weltweit. Diese Kleinstspenden in Höhe von 0,1 Cent pro Klick stammen aus den Überschüssen des Domain-Verkaufs.

"Der GWA unterstützt dieses einzigartige soziale Projekt unserer Mitgliedsagentur Thjnk, weil nur durch effektive Kommunikation auf allen Kanälen wieder die notwendige Aufmerksamkeit auf diese fast vergessene Geißel der Menschheit und vor allem der Armen gelenkt werden kann. Michael Trautmann hat mit dieser Aktion die volle Unterstützung des gesamten GWA Vorstandes", sagt Präsident Wolf Ingomar Faecks. fam
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