Zum goldenen Hirschen Hamburger Agentur warnt mit Alltagsbildern vor Kindesmissbrauch

Mittwoch, 23. Juli 2014
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Bedrückendes Kopfkino: Mit zwei TV-Spots treten Zum goldenen Hirschen Hamburg und der Deutsche Kinderverein e.V. dieser Tage gegen Kindesmisshandlung ein. Dabei zeigen die pro bono entwickelten Commercials keine Gewaltszenen, sondern bilden mit einem Einblick in den scheinbar normalen Alltag von Kindern deren Angst vor Misshandlung ab.
Während ein Spot von einem Mädchen erzählt, das über die Bedeutung von Gürteln im Alltag von Mama, Papa und Kind spricht, eröffnet der zweite, dass das Verharmlosen von Gewalt in Zeichentrickserien für viele Kinder ganz und gar nicht lustig ist. Zu sehen ist jeweils das vermeintlich traute Familienheim.

"Kindesmisshandlung passiert hier und jetzt. Es handelt sich dabei auch keineswegs um ein Randgruppenproblem, wie allzu oft vermutet wird. Das einer breiten Öffentlichkeit wieder ins Bewusstsein zu rufen, das ist die Herausforderung, der wir uns mit den TV-Spots stellen", so Jens Portmann, Geschäftsführer Beratung Zum goldenen Hirschen Hamburg, zur Intention der Kampagne. Kreativgeschäftsführer Axel Zimny ergänzt: "Wir zeigen keine Gewaltszenarien, sondern lassen die Bilder im Kopf des Zuschauers entstehen. Denn beim Kopfkino kann niemand wegsehen."

Die Clips sind bis Ende September auf RTL, Vox und N-TV zu sehen. Auf Agenturseite zeichnen Aleksandra Stanczak (Art), Corinna Speck (Text), Reinhard Krug (Art), Natalie Albrecht (Beratung) sowie die beiden Geschäftsführer Portmann (Beratung) und Zimny (Kreation) verantwortlich. Produziert wurden die Spots - ebenfalls pro bono - von The Shack Hamburg. Regie führte Guntram Krasting. tt

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