Young & Rubicam Wie ein grandioser Kurzfilm New York zur Organspende animiert

Donnerstag, 02. Oktober 2014
Anfangssequenz des herausragend produzierten Kurzfilms "Long Live New York"
Anfangssequenz des herausragend produzierten Kurzfilms "Long Live New York"
Foto: Youtube/Unternehmen
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New York Organspende Young & Rubicam Laurent Witz


Es ist ein Charity-Film, wie man ihn so vielleicht noch nie gesehen hat: Für das New Yorker Organspende-Netzwerk erzählt Young & Rubicam eine im wahrsten Sinne herzergreifende Geschichte, die das Thema Organspende mit der Metapher eines langsam sterbenden New Yorks darstellt. Für die Regie des famosen 90-Sekünders zeichnet kein Geringerer als Laurent Witz verantwortlich, der 2014 für "Mr. Hublot" mit einen Oscar in der Kategorie "Bester animierter Kurzfilm" ausgezeichnet wurde.
Und auch sein neuestes Werk für New York Organ Donor Network ist oscarverdächtig: "Long Live New York" beginnt im bis auf eine einsame Reinigungskraft verwaisten Grand-Central-Bahnhof der Stadt, wo die berühmte Uhr der Empfangshalle langsam aufhört zu ticken. In der Folge verlagert sich die Szenerie auf die Straßen New Yorks, wo Häuserfasaden bröckeln, Leuchtreklamen von Läden fallen und Straßenschilder einknicken. Doch die Einwohner der Metropole haben einen Masterplan, um das "Herz der Stadt" wieder zum Schlagen zu bringen. Mit dem Kurzfilm will die Organisation auf die Wichtigkeit von Organspenden aufmerksam machen und fordert New Yorker am Ende dazu auf, sich online als Spender zu registrieren - um ihre Stadt und viele ihrer Metmenschen zu retten. Und das aus gutem Grund: Laut den Angaben auf der Website LongLiveNY.org sind in der Großstadt nur 23 Prozent der Bevölkerung Organspender, während es in der gesamten USA mehr als 47 Prozent sind. Dafür warten von den insgesamt 122.000 Menschen allein rund 10.000 in der Metropole auf ein gesundes Organ. tt
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