Yello Strom Ogilvy nimmt BBDO den Etat des Stromanbieters ab / JvM gewinnt Mutterkonzern EnBW

Donnerstag, 20. November 2014
Yello Strom findet Ogilvy & Mather top
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Die Entscheidung im Pitch des Energiekonzerns EnBW ist gefallen. Das Unternehmen will in Sachen Agenturen weiter zweigleisig fahren. Den Etat für die Consumer-Marke Yello Strom gewinnt Ogilvy & Mather in Frankfurt. Das Mandat für den Mutterkonzern EnBW geht offenbar an Jung von Matt/Neckar. Während die Vergabe an Ogilvy durch eine Pressemitteilung der Agentur bestätigt wird, gibt es für die Zusammenarbeit mit JvM noch keine offizielle Bestätigung.
Bei Yello Strom löst Ogilvy den bisherigen Etathalter BBDO ab. Die Omnicom-Tochter hatte seit 2010 für den Kunden gearbeitet. Die BBDO-Chefs Frank Lotze und Wolfgang Schneider hatten Yello schon bei ihrer früheren Station JvM/Spree betreut. Jetzt übernimmt das Ogilvy-Team um Kreativchef Stephan Vogel und Strategiechefin Larissa Pohl.
Überzeugen Yello: Chief Strategy Officer Larissa Pohl und  Chief Creative Officer Stephan Vogel
Überzeugen Yello: Chief Strategy Officer Larissa Pohl und Chief Creative Officer Stephan Vogel (Bild: Ogilvy)
Sie entwickeln eine integrierte Kampagne, die auf einem neuen Leitgedanken basiert. Welcher das sein wird, verraten die Macher noch nicht. Nur so viel: "Wir wollen die Marke gemeinsam weiterentwickeln - weg von der reinen Angebotskommunikation hin zu einem Insight-getriebenen, auch strategisch überzeugenden, integrierten Ansatz", sagt Vogel.

Bei dem Mutterkonzern EnBW soll wie erwähnt JvM/Neckar zum Zug kommen. Die Akteure kennen sich gut. Denn bevor die Agentur den Etat wegen eines Konkurrenzkonflits mit RWE abgeben musste, waren die Stuttgarter Kreativen bereits für den Kunden tätig. Danach hatte Kolle Rebbe den Etat übernommen. Heute besteht das Konkurrenzproblem nicht mehr, RWE wird inzwischen von Thjnk betreut. mam 
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