XXXL-Werbung Ogilvy kreiert für Media-Markt die schärfsten Anzeigenseiten Deutschlands

Freitag, 06. September 2013
Media-Markt verspricht "sensationelle Traummaße"
Media-Markt verspricht "sensationelle Traummaße"

Wer am heutigen Freitag die "Bild"-Zeitung durchblätterte, erlebte eine (beinahe) faustdicke Überraschung. Grund ist ein werbliches Sonderformat von Media-Markt. Das von Stammbetreuer Ogilvy & Mather kreierte Motiv sieht anfangs recht harmlos aus, entpuppt sich aber beim Weiterblättern als wahre Wundertüte.
Die Anzeige ist fast so lang wie HORIZONT.NET-Ressortleiter Marco Saal (184 cm)
Die Anzeige ist fast so lang wie HORIZONT.NET-Ressortleiter Marco Saal (184 cm)
"Die schärfsten Seiten Deutschlands", steht passenderweise auf dem Media-Markt-roten Werbemotiv, das am heutigen Freitag pünktlich zum Start der Berliner Hightech-Messe IFA in der "Bild" geschaltet wurde. Was anfangs wie eine herkömmliche 1/1-Anzeige ausschaut, wird beim Weiterblättern zum XXXL-Riesenformat. Nach einmaligem Umblättern verwandelt sich das Motiv zunächst in eine Doppelseite. Auf dieser werden "sensationelle Traummaße" versprochen. Was sich dahinter verbirgt, erfährt der Leser, wenn er die Doppelseite jeweils ein weiteres Mal nach außen aufklappt. Auf den vier inneren Seiten der insgesamt achtseitigen Superpanorama-Anzeige aus dem Portfolio von Axel Springer Media Impact (ASMI) trommelt Media-Markt dann für den neuen UHD-Fernseher von Samsung. Das TV-Gerät, das Media-Markt gemeinsam mit dem koreanischen Unternehmen bewirbt, biete das "schärfste Fernsehen" und ermögliche es dem Zuschauer, "jedes Detail ganz groß zu erleben", heißt es auf dem Motiv weiter.

Laut einer Unternehmenssprecherin ist es das erste Mal, dass Media-Markt dieses XXXL-Anzeigenformat testet. "Wir wollen damit auch zeigen, welche Möglichkeiten in der Printwerbung stecken", so die Sprecherin. Zudem passe das innovative Format sehr gut zur Marke Media-Markt. Wieviel das Unternehmen für die einmalige Schaltung der Anzeige berappen muss, wollte die Sprecherin nicht verraten. Ein Schnäppchen dürfte es aber nicht gewesen sein. Der "Bild"-Vermarkter ASMI verlangt laut Preisliste schon für eine 1/1-Anzeige in der "Bild" brutto mehr als 445.000 Euro. Die Superpanorama-Anzeige wird eher selten gebucht. 2011 hat Borussia Dortmund von diesem aufmerkamkeitsstarken Format Gebrauch gemacht. mas
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