Wunschzettel für 2014 Das wünschen sich Agenturchefs von ihren Kunden

Dienstag, 17. Dezember 2013
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Wenn sich das Jahr dem Ende zuneigt, ist das gerade auch für Agenturentscheider eine guter Anlass, um zurückzublicken und Beziehungen zu Kunden zu bewerten. In einer exklusiven Umfrage von HORIZONT.NET sagen Agenturchefs, was sie sich für 2014 von den Marketingentscheidern in den Unternehmen wünschen.

Christian Rätsch, CEO Saatchi & Saatchi Deutschland:

Christian Rätsch (Foto: Saatchi & Saatchi)
Christian Rätsch (Foto: Saatchi & Saatchi)
"Alle Jahre wieder schreiben Kinder ihre Wunschzettel, freuen sich auf ihre Geschenke. Schon vor dem Öffnen beäugen Sie kritisch - anhand der Maße und Form der Pakete - ob sich ihre Wünsche wohl erfüllen werden. Bringt das Auspacken dann das tatsächlich Gewünschte zum Vorschein, sind sie glücklich - ihre Erwartungen wurden erfüllt. Es gibt jedoch Geschenke, die Kinder noch glücklicher machen können: Jene, die sie sich nicht gewünscht haben. Diese übersteigen vielleicht ihre Vorstellungskraft oder wurden von ihren Eltern aus Erfahrung ausgewählt. Das Unerwartete übertrifft eben alle Erwartungen! Für 2014 wünsche ich mir von unseren Kunden in diesem Sinne bei Briefings und Präsentationen: Freude über 'erfüllte Erwartungen' und etwas mehr Raum und echte Anerkennung für das 'Unerwartete'."

Peter Krause, Geschäftsführer Triplesense:

Peter Krause (Foto: Triplesense)
Peter Krause (Foto: Triplesense)
"Liebe Marketer, bitte honorieren Sie wieder stärker die Kreativleistungen Ihrer Agentur. Und auch die Hingabe, die darin steckt. Und geben Sie uns weiterhin ein ausführliches Pitch-Feedback. In der Zusammenarbeit wünschen wir uns Agilität - kein Paddeln im Wasserfall. Gewähren Sie uns doch gerne einen Einblick in Ihre strategischen Vorhaben, das unterstützt jedes einzelne Briefing. Lassen Sie uns dann gemeinsam um das beste Ergebnis ringen - dies auch einmal abseits der bekannten Wege. Ein letzter Herzenswunsch: Haben Sie im Jahr 2014 ein offenes Ohr für Innovation - nur Mut!"

Andreas Liehr, Geschäftsführer Huth + Wenzel:

Andreas Liehr (Foto: Huth + Wenzel)
Andreas Liehr (Foto: Huth + Wenzel)
"Sich etwas vornehmen, daran glauben, es durchziehen und sich am Ende über den Erfolg freuen ist ein großartiges Gefühl. Haben Sie Spaß daran, Entscheidungen zu treffen und Ihr Ding durchzuziehen. Freuen Sie sich darauf, neue Wege zu gehen auch wenn es dafür noch keine 'Bewertung' gibt. Glauben Sie an Kommunikation, die nicht nur alles richtig machen will. Haben Sie den Mut, 'Ja!' zu sagen, wenn eine mutige Idee auf dem Tisch liegt. Und den Mut, 'Nein!' zu sagen, wenn Ihnen jemand das gleich wieder ausreden will. Bleiben Sie auch dann mutig, wenn es stürmisch wird. Dem Vorsichtigen gehört die Porzellankiste, aber dem Mutigen gehört die Welt!"

Florian Schültke, Managing Director Landor Associates Hamburg:

Florian Schültke (Foto: Landor Associates)
Florian Schültke (Foto: Landor Associates)
"Wenn unsere Kunden uns die Leinwand für unsere Kreativität liefern, können wir nicht nur Marken- und Identitätsstrategien optimieren, sondern auch erfolgreich Veränderungsprozesse gestalten. Dabei stehen für mich die nachhaltige Steigerung des wirtschaftlichen Erfolgs sowie die Zukunftsfähigkeit unserer Kunden und deren Produkte stets im Fokus. Mit einem klaren Ziel vor Augen, einem partnerschaftlichen 'Anpacken' der gemeinsamen Aufgaben und einer ehrlichen, direkten Kommunikation kann ein inspirierender Austausch entstehen. Deshalb wünsche ich mir von den Marketingverantwortlichen den Mut, Chancen zu ergreifen, positive Veränderungen zuzulassen und auch mal unkonventionelle Ideen umzusetzen."

Stephan Horvath, President Draft FCB:

Stephan Horvath (Foto: Draft FCB)
Stephan Horvath (Foto: Draft FCB)
"Für das kommende Jahr wünsche ich mir von Marketingverantwortlichen eigentlich nur eines: mehr Mut. Mut, CRM-Strategien zu nutzen, die nicht nur Consumer Engagement, sondern auch das technische Umfeld berücksichtigen. Mut, Visionen zu entwickeln, die authentische, relevante Inhalte mit innovativen Kommunikationsformen kombinieren, über nationale und Branchengrenzen hinausgehen sowie neue Märkte eröffnen. Mut, neue Wege zu finden, um wirklich in direkte, individuelle Interaktion mit den Konsumenten zu treten. Denn: Aus einer solchen Kommunikation entstehen neue, spannende Ideen und Geschäftsmodelle, die in kürzester Zeit umgesetzt werden können."
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