VW-Skandal Hering Schuppener steuert die Krisen-PR

Mittwoch, 30. September 2015
Um #Dieselgate darf sich jetzt wohl Hering Schuppener kümmern
Um #Dieselgate darf sich jetzt wohl Hering Schuppener kümmern
Foto: dfv
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Hering Schuppener Volkswagen WPP USA Publicis Groupe S.A.


Der Volkswagen-Konzern holt sich professionelle Unterstützung für seine Krisenkommunikation ins Haus. Wie internationale Medien berichten, übernimmt die PR-Beratung Hering Schuppener die internationale Leadrolle. Zudem sollen die Agenturen Finsbury, Kekst und Edelman beteiligt sein. Eine Bestätigung dafür ist bislang nicht zu bekommen.
Hering Schuppener verweist auf Anfrage an Volkswagen. Von dort war bislang keine Auskunft zum Thema zu erhalten. Über die Einschaltung externer PR-Berater hatte am Dienstagabend zunächst der "Evening Standard" berichtet. Später zog das PR-Fachblatt "Holmes Report" nach. Nach dessen Informationen hat Hering Schuppener den Lead und soll sich zudem um den deutschen Markt kümmern. In den USA kommen die Publicis-Tochter Kekst (Finanz-PR) und die unabhängige Agentur Edelman (für Consumer PR) zum Zug. In Großbritannien wird Volkswagen von Finsbury unterstützt. Die Kommunikationsberatung gehört wie Hering Schuppener zur WPP-Holding. Die Agenturen sollen den VW-Konzern in der aktuellen Krisensituation beim richtigen Umgang mit der Öffentlichkeit beraten - nicht zuletzt mit den Kapitalmärkten. Oberstes Ziel dürfte dabei sein, verloren gegangenes Vertrauen zurückzugewinnen. In der Regel raten PR-Profis ihren Kunden in solchen Fällen zu absoluter Transparenz. Wie weit die Offenheit in diesem Fall, dessen juristische Tragweite immer noch nicht absehbar ist, reichen wird, bleibt abzuwarten. mam
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