Ungewöhnliche Printanzeige Warum Ikea Frauen auffordert, auf ein Magazin zu urinieren

Mittwoch, 10. Januar 2018
Das ist die Anzeige, auf die Leserinnen des "Amelia"-Magazins urinieren sollen
Das ist die Anzeige, auf die Leserinnen des "Amelia"-Magazins urinieren sollen
© Ikea
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IKEA Printanzeige Anzeige Akestam


Das ist mal eine ungewöhnliche Aufforderung: In einem schwedischen Frauenmagazin ermutigt Ikea die Leserinnen der Zeitschrift dazu, auf die eigene Printanzeige für ein Babybett zu urinieren. Das Wasserlassen könnte laut der Anzeige das Leben der Frau verändern. Denn: Die Werbung ist Anzeige und Schwangerschaftstest in einem - und hält neben der möglicherweise frohen Botschaft eine weitere Überraschung für alle werdenden Mütter bereit.
In der Ikea-Printanzeige wurde die Funktionsweise eines typischen Schwangerschafts-Schnelltests integriert, der auf das Schwangerschaftshormon hCG reagiert. Die Vorgehensweise ist gleich: Urinieren - Warten - Ergebnis erhalten. Beim klassischen Urintest erscheinen nach einigen Minuten ein oder zwei Streifen. Ein Streifen bedeutet, dass die Frau höchst wahrscheinlich nicht schwanger ist, zwei Streifen verrraten ihr, dass sie mit etwa 99-prozentiger Wahrscheinlichkeit ein Kind erwartet. Auf der Ikea-Anzeige erscheinen allerdings keine Striche, sondern eine ganz andere Botschaft. Ist die Magazinleserin schwanger und tat wie ihr vom Möbelhaus geheißen, erhält sie passenderweise einen Ikea-Family-Rabatt auf Babybetten. Statt 995 schwedischen Kronen beträgt der Preis für das Bett im Falle einer Schwangerschaft nur 495 Kronen.

Die Printanzeige erscheint im schwedischen Frauenmagazin Amelia, das Leserinnen zwischen 25 und 45 Jahren adressiert. Für die Kreation zeichnet die schwedische Agentur Åkestam Holst verantwortlich. bre
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